Ruhwarden In der Galerie am Wehlhamm in Ruhwarden wird an diesem Sonnabend, 29. April, eine neue Ausstellung eröffnet. „Spurensuche – Schöne alte Bauten“ lautet der Titel.

Nach der erfolgreichen Ausstellung „Verborgene Schätze – Bilder von verstorbenen Künstlern in der nördlichen Wesermarsch“ im vergangenen Jahr ist Silke Trolldenier jetzt fündig geworden bei Künstlern, die alte Gebäude gemalt und gezeichnet haben. „Diese Bilder sind Zeugen einer vergangenen Zeit“, sagt die Galeristin. Die Bildmotive sind vorwiegend in den Jahren 1950 bis 1990 entstanden. Viele Häuser sind zwischenzeitlich abgerissen worden, einige andere unter Denkmalschutz gestellt und restauriert worden und damit für die Nachwelt erhalten geblieben.

Bei der Ausstellung werden Werke von Rudolf Sokol (1887 bis 1974), Christian Mühlner (1916 bis 2008), Ursula Heisterberg (1920 bis 1989), Sigrid Mahnke, Ortrun Wiechers-Schmitgen, Kurt Henken (1932 bis 2014), Friedrich Claus (1909 bis 2002), Hartmut van Riesen und Klaus Trolldenier zu sehen sein.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Rudolf Sokol hat seine Motive auf Studienreisen in der norddeutschen Küstenlandschaft, in Süddeutschland und in Süditalien gefunden. Seine Motive sind Katen, Gulfhäuser und Fischerhäuser aus Norddeutschland ebenso wie die typischen Fachwerkhäuser aus Hessen sowie aus der Mosel-Region und aus dem Neckar-, Main- und Rhein-Gebiet. Im Süden faszinierten ihn die malerischen Dörfer der Liparischen Inseln und auf Sizilien.

Christian Mühlner hat sich intensiv mit den alten Moorkaten und Bauernhäusern in der Gemeinde Schiffdorf bei Bremerhaven beschäftigt und diese in der alten Kunst des Holzschnitts festgehalten. Die Werke von Ursula Heisterberg, Kurt Henken und Ortrun Wiechers-Schmitgen zeigen alte Gehöfte und Katen aus Butjadingen und Stadland.

Zum Landschaftsbild in der Wesermarsch gehören auch historische Windmühlen und Wurtenkirchen. Die Ölgemälde von Hartmut van Riesen und Klaus Trolldenier sowie Federzeichnungen von Friedrich Claus dokumentieren ihre Architektur. Zu sehen sind die Kirchen von Eckwarden, Tossens, Langwarden, Burhave, Stollhamm, Blexen, Atens und Jade. Der Nordenhamer Wasserturm und die ehemalige Molkerei in Ruhwarden sind ebenfalls verewigt.

Die Galerie ist an diesem Sonnabend sowie am Sonntag und am Montag, 30. April und 1. Mai, jeweils von 14 bis 18 Uhr geöffnet. Nach diesen drei Öffnungstagen bittet Silke Trolldenier alle Interessierten, die die Ausstellung besuchen möchten, um telefonische Anmeldung unter Telefon   04736/598. Die Ausstellung läuft bis Ende Juni 2017. Begleitend sind zwei Exkursionen geplant, nämlich die Besichtigung des Oldenburger Gulfhauses in der Gemeinde Schiffdorf sowie eines historischen Wurtenhofs in Rodenkirchen. Termine dafür stehen noch nicht fest. Die Galerie wird sie aber rechtzeitig bekanntgeben.

Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.