Berne „Die großen Holzhühner an der Straße haben uns angelockt“, gestand Familie Hauerke, die auf ihrem Sonntagsausflug in Berne einen Zwischenstopp einlegte. Die drei Ovelgönner sind Fans von ausgefallenen Hühnerrassen, die gut aussehen, und waren mit dieser Vorliebe auf der 17. Berner Geflügelschau des Stedinger Rassegeflügelvereins genau richtig. Rund 20 Aussteller hatten sich auf dem Hof der Familie Brumund eingefunden, um in der Scheune oder davor eine Auswahl an Zier- und Nutzgeflügelrassen sowie einige Kaninchen und Meerschweinchen zu präsentieren.

Die hübsche Zeichnung der „New Hampshire“ von Frank Kahlenberg hatten es Familie Hauerke angetan. Mit ihrer guten Legeleistung und viel Fleisch hätten die Tiere gleich einen doppelten Vorteil, pries der stellvertretende Vorsitzende diese Hühnerrasse an – etwas, was für Hauerke jedoch nebensächlich war, denn für die Landwirte zählte in diesem Falle ausnahmsweise nur das gute Aussehen.

Familie Rehn hatte sich auf den Weg gemacht, um in den vielen Boxen nach Tauben Ausschau zu halten. Hühner, Gänse, Puten oder Ziegen tummeln sich unter anderem auf ihrem Bauernhof. Seit vergangenem Jahr können sich die vier Warflether auch für Tauben begeistern. „Die sind sehr pflegeleicht, haben wir festgestellt. Erst hatten wir sie eingesperrt, dann aber schnell gemerkt, dass sie wieder zurückkommen, wenn man sie fliegen lässt“, erklärte Claudia Rehn, während sie sich für einige „Wiener Weißflieger“ entschied. Ihre Tochter nutzte derweil die Gunst der Stunde, um sich vom Vater das Okay für den Erwerb eines niedlichen Chabo-Huhns zu holen, das gegenüber von Dennis Taron angeboten wurde.

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Auch einige auf der Roten Liste stehende Appenzeller Spitzhaubenhühner hatte der Diepholzer Züchter im Angebot. „Die äußerst widerstandsfähigen Tiere galten früher als Hochleistungstiere. Sie legen rund 150 weiße Eier im Jahr – eine Zahl, die längst von anderen übertroffen wurde. Anfang der 1950er Jahre waren sie dann fast ausgestorben“, berichtete Dennis Taron, der eigentlich gar nicht verstehen kann, warum das so ist. Denn neben ihrer Legeleistung sind die im 15. Jahrhundert in den Klöstern des Alpenraums gezüchteten Hühner mit ihren frechen „Frisuren“ auch hübsch anzusehen. Während ein Kamm bei starken Minustemperaturen abfrieren würde, schützt so ein Federbüschel vor Kälte.

„Ein paar Besucher mehr hätten uns durchaus gefreut“, so Vorsitzende Sven Wiesner.

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