Lemwerder Gut kam die Reise ins „Zombie-Hotel“ an, die am Gymnasium Lemwerder den krönenden Abschluss des erstmalig stattfindenden Projekts „InterACT“ bildete. Eine Woche lang hatten die beiden achten Klassen ihre Englischkenntnisse intensiviert, indem sie unter Anleitung der beiden englischsprachigen Coaches, Justin Beard und Marc Hansen, ein Theaterstück erarbeiteten (die NWZ  berichtete).

Mit offensichtlich viel Spaß wurde das Stück vor großem Publikum in der Pausenhalle auf die Bühne gebracht. Nicht nur das Selbstvertrauen im Umgang mit der fremden Sprache wurde dadurch gestärkt. Auch das Interagieren der Schüler untereinander sei ein positiver Effekt gewesen, hieß es in der Begrüßungsrede.

„Eine Herausforderung“

Das Stück sei zwar nicht ganz reif für den Broadway, jedoch in der fremden Sprache durchaus eine Herausforderung, die gelungen sei, scherzte Justin Beard, der genau wie sein Kollege den Teenagern als Souffleur und technischer Assistent während der ebenso turbulenten wie amüsanten zwei Teile zur Seite stand.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Sie hätten es geschafft, die viele Energie, die einem zu Beginn des Projekts entgegengeschlagen sei, bis zum Abschluss auf diesem Level zu halten, lobte 8a-Englischlehrerin Anne Ahrens-Verbeek, die natürlich genau wie ihr Kollege der 8b, Achim Schönwald, zu den vielen Zuschauern gehörte.

„Ich fand das Stück und die Idee gut“, war Carlos begeistert, nachdem die Schüler von Mr. Twig nach ihrer Reise plötzlich handzahm geworden waren. Der Sechstklässler hofft, dass er in zwei Jahren auch an so einem Englischtraining teilnehmen kann. Vom Text habe er bereits vieles verstanden. Auch sein Vater fand das Projekt klasse.

„Ich bin jetzt viel sicherer beim Sprechen. So etwas würde ich gerne wieder mitmachen“, sagte „Küchenhelfer“ Matthis. Genau wie „Geist“ Claas hatte er am mittleren Teil des Stücks mitgearbeitet.

„Zombie-Stylistin“ Madita gefielen die Ballspiele, mit denen die achtstündigen Unterrichtstage ausklangen, am besten. Aber letztendlich war alles toll und sie habe viel gelernt, sagte die Schülerin.

„Wir haben die meiste Zeit des Unterrichts nur Englisch gesprochen“, schwärmte Jarne, der in die Rolle des Lehrers Mr. Twig geschlüpft war. Englisch ging es bei ihm auch am Nachmittag weiter, denn seine Familie hatte den neuseeländischen Coach Marc Hansen bei sich aufgenommen. Und für den Stadtmenschen gab es auf dem Hof der Familie Wenke jede Menge Neues zu entdecken. „Er hat große Augen gemacht, als er im Stall plötzlich einem Kalb gegenüberstand“, schmunzelte Gastgeberin Heide Wenke, die inzwischen ebenfalls viel mutiger bei der Anwendung ihrer Englischkenntnisse ist, denn mit Deutsch kam sie bei ihrem Gast nicht weit.

Büfett vom Förderverein

Ihr älterer Sohn Jendrik hatte es sich für die Woche auf dem Wohnzimmersofa bequem gemacht, um dem Besucher sein Zimmer zu überlassen. 85 Euro, die das Projekt dank des Zuschusses des Fördervereins für jeden Teilnehmer kostete, seien zwar viel Geld, doch es habe sich auf jeden Fall gelohnt, hieß es am Ende.

Mit vielen munteren Gesprächen am Büfett des Fördervereins ließen alle die Projektwoche ausklingen.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.