RODENKIRCHEN Für 2014 hat sich der Verein Freilichtspektakel Stadland einiges vorgenommen. So soll die Schlacht an der Hartwarder Landwehr von 1514 aufgeführt werden. Da Dangast wider Erwarten nun doch auch in 2014 ein Stück im August aufführt, haben sich die Stadlander dazu entschlossen, die Premiere ihres Stückes in den Mai zu verlegen. 15 Aufführungen sollen dann innerhalb eines Monats über die Bühne gehen.

Einer Satzungsänderung stimmten die anwesenden Mitglieder während der Jahreshauptversammlung im Biercafé Hülsmann zu. Danach wurde der Posten des Pressewartes gestrichen, nachdem Uwe Stratmann das Amt niedergelegt hatte. Mehrere Leute könnten sich gleichzeitig und kurzfristig damit befassen, erläuterte der Vorsitzende Ummo Wedelich. Auch die Anzahl der Beisitzer wurde aus dem gleichen Grund nicht mehr auf drei Leute festgelegt, sondern wird in Zukunft variabel gestaltet.

Bei den Vorstandswahlen wurde die bisherige Beisitzerin Sylvia Walther zur neuen Schriftwartin gewählt. Ihre Vorgängerin Birgit Kobbenbrink hatte das Amt niedergelegt. Auch Ilona Gradic stellte ihr Amt als Beisitzerin zur Verfügung. Die Versammlung wählte Martin Eden zum neuen Beisitzer. Zum Vorstandsteam gehören neben dem Vorsitzenden Ummo Wedelich sein Stellvertreter Gerfried Hülsmann, der Kassenwart Reiner Przyklang und der Beisitzer Herold Menssen.

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Viel Erfahrung

Regisseur und Autor Thomas Willberger, der auch bei der ersten Inszenierung „Dude und Gerolt“ im Jahre 2009 für den Verein gearbeitet hat, erläuterte den Mitgliedern, wie er sich die neue Theateraufführung vorstellt. Der Berufsschauspieler befasst sich seit 1999 mit der Niederdeutschen Sprache in unterschiedlichster Weise und hat in letzter Zeit in Zusammenarbeit mit der Dramaturgin Inkse Albers einige Stücke in der Region zur Aufführung gebracht. „Mir geht es darum, das Niederdeutsche Volkstheater mit neuen Stücken zu versorgen“, sagte Thomas Willberger und dachte dabei auch an Klassiker von Gerhard Hauptmann und anderen Schriftstellergrößen.

Große Konkurrenz

„Wir werden damit zu kämpfen haben, dass Dangast im gleichen Jahr ebenfalls ein Stück aufführen wird. Das zieht Energien ab im Bereich der Schauspieler und der Zuschauer“, bedauerte er. Dennoch beschäftigt sich Thomas Willberger schon intensiv mit dem Stoff, spürt den wenigen vorhandenen Zeitdokumenten nach und bastelt gedanklich bereits an einem Bühnenbild. „Die Schlacht um Hartwarden fand im Winter statt. Dies kann man nur schwer im Sommer umsetzen. Es wird eine künstlerische Herausforderung sein“, gab der Regisseur zu bedenken.

Thomas Willberger will nicht nur das Stück in den kommenden Monaten schreiben, er wird es auch als Regisseur zur Aufführung bringen, und das vor einer Kulisse, die er selber entworfen hat. Das Multitalent hat sich viel vorgenommen, obgleich ihm bewusst ist, dass für die neue Inszenierung nicht mehr dieselben Gelder generiert werden können, wie beim ersten Mal. „Wir werden ein kleineres Paket schnüren, das es umso mehr in sich haben muss.“

Angedacht ist bereits, die Aufführungen in die Markthalle zu verlegen, wo bis zu 500 Menschen Platz finden könnten. Hier könne man eine ästhetische Bildlichkeit umsetzen, die der heutigen Zeit Rechnung trage und die Seh- und Hörgewohnheiten der Zuschauer anspreche, so Thomas Willberger. Rund 35 Schauspieler sollen in Aktion treten. Der Klangkünstler Christian Gude wird der Situation in der Halle eine besondere Bedeutung beimessen. Im Außenbereich soll dann während der Aufführungszeiten wieder ein Mittelaltermarkt für weitere Kurzweil bei den Gästen sorgen.

Auch über die Finanzierung des Projektes hat sich Ummo Wedelich bereits Gedanken gemacht, die auch auf den Erfahrungen aus 2009 basieren. Er werde den kaufmännischen Bereich nicht mehr in die Hände einer Produktionsleitung geben, da das Volumen gegenüber 2009 erkennbar kleiner sei, erklärte Ummo Wedelich.

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