Nordenham Diana Wolf singt schon seit ihrer frühesten Kindheit. Jetzt ist sie elf Jahre alt, und am Sonnabend hatte sie ihren ersten großen Auftritt in der Jahnhalle.

Äußerst souverän und ohne zu schwächeln trug sie den Popsong „Rockabye“ von Clean vor. Etwas nervös sei sie schon gewesen, sagte sie nach ihrem ersten großen Auftritt. Aber irgendwie sei es auch wie immer gewesen. „Meine Mutter hat sogar geweint, als du gesungen hast“, fügte eine Mitschülerin sofort hinzu.

Rund 120 Besucher kamen zum Nachmittagskonzert des mittlerweile achten Gymna- grooves, einer Art Plattform für die musikalischen Talente des Gymnasiums.

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Überzeugende Duette

Los ging es mit der Orchester-AG, die unter anderem Straßenmusik des Oldenburger Komponisten Uwe Heger präsentierte. Einige der 13 Blasmusiker, die von einer jungen Querflötenspielerin unterstützt wurden, stammen aus der ehemaligen Streicherklasse des Gymnasiums. Geleitet wird die Arbeitsgruppe mit den Geigen, Celli und einer Bratsche von der Musiklehrerin Beate Hermenau.

Überzeugend waren ebenso die verschiedenen Duo-Beiträge der Teilnehmer des KOV-Begabungsförderkurses „Sologesang“, den es seit gut einem Jahr am Gymnasium gibt und der interessierten und talentierten Schülern der Jahrgangsstufe sieben bis zehn unter anderem Fähig- und Fertigkeiten in der Stimmbildung vermitteln will.

Die Gruppe besteht derzeit aus fünf Mädchen und einem Jungen der Klassen sieben bis neun, trifft sich einmal in der Woche, um unter der fachkundigen Leitung von Tanja Bocker und Julia Mehrens gemeinsam, aber auch im Einzelunterricht zu proben.

Ömer Yakub Sayan, Nordenhams Ausnahmetalent am Klavier, der kürzlich erst bei dem Musikwettbewerb „Jugend musiziert“ den zweiten Platz belegte, beeindruckte dieses Mal mit Werken von Frederic Chopin, dem vielen geläufigen Nocturne op.9 Nr. 2 und dem Nocturne op.32 Nr. 2 mit dem ungewöhnlichen Schluss.

Neue Bläserklasse

Nach der Pause ging es dann fetziger zu, als Yeti und die Groovin’ Beasts die Bühne betraten und Drumset, Tomset, diverse Toms und Kleinpercussions zum Einsatz kamen. Die Trommelgruppe wurde vor neun Jahren am Gymnasium ins Leben gerufen und war erst vor kurzem gemeinsam mit der Schulband Highheads zum Schüleraustausch in St.- Etienne-du-Rouvray in der Normandie und hatte dort zwei tolle Gastspiele. Nachdem ihr klassisches „Liber Tango“ mit dem seltenen 5/4-Takt verebbt war, coverte Theresa Eger, die zugleich zusammen mit Songül Gündogar das anderthalbstündige Konzert moderierte, „Audition“ von Justin Hurwitz.

Sie und auch einige andere Nachwuchsmusiker der Schule traten am Sonnabend gleich mehrfach auf, weil sie in verschiedenen Musikformationen aktiv sind.

Zum Schluss spielte die im Sommer neu gegründete Bläserklasse 5b, die mit drei Klarinetten, zwei Posaunen, einer Tuba, drei Querflöten, einem Saxofon, zwei Trompeten und einem Euphonium, das ist eine kleinere Tuba, vertreten war und von dem Musiklehrer Elmar Stamm angeleitet wird. Nach zwei volkstümlichen Stücken wurde es mit „Hard Rock Blues“ etwas rockiger und beim abschließenden „Yes we Can – Almost“, das von Elmar Stamm persönlich geschrieben wurde, klatschte das Publikum im Takt mit.

Vielleicht war am Sonnabendnachmittag nicht alles perfekt, aber Übung macht den Meister und sowohl die Nachwuchsmusiker als auch die Besucher hatten viel Spaß, zumal das Organisationsteam mit Annette Grunwald, Elmar Stamm und Yeti vor der Veranstaltung ganze Arbeit geleistet und für ein buntes und vielseitige Programm gesorgt hatte.

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