RODENKIRCHEN Mit einer Kaffeetafel in der Markthalle beging die Singgemeinschaft Stadland am Sonnabend ihr 25-jähriges Bestehen. Gleichzeitig wurde die nunmehr seit 20 Jahren währende Freundschaft zum Frauenchor Riestedt und zum Männerchor Concordia Riestedt gefeiert.

„Wir haben die Wiedervereinigung praktiziert durch gegenseitiges Austauschen und Kommunikation“, sagte Heinz Hochheiden, einer der Vorsitzenden, bei seiner offiziellen Begrüßung. Insbesondere das Singen habe die Freundschaft der Chöre geprägt, aber auch persönliche Freundschaften stärkten mittlerweile das Zusammengehörigkeitsgefühl.

„Viva la Musica“

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Unter den vielen Gästen waren Vertreter aus Politik und Rat, des Oldenburgischen Sängerbundes, der Chorgemeinschaft Wesermarsch Süd sowie etlicher örtlicher Vereine. Aber auch Chöre hatte sich die Singegemeinschaft eingeladen, die gemeinsam mit den Stadlander Sängerinnen und Sängern für die musikalische Unterhaltung sorgten. So traten der Shantychor „Butjenter Blinkfüer“ aus Burhave, die beiden Riestedter Chöre und natürlich auch der vereinseigene Kinderchor „Die Finken“ auf. Mit „Viva la Musica“ begrüßte die Singgemeinschaft alle Gäste, bevor der langjährige ehemalige Vorsitzende Karl Meischen einen historischen Rückblick gab.

Die Singgemeinschaft Stadland bildete sich 1986 aus dem gemischten Chor Rodenkirchen im Mühlenland. Noch im gleichen Jahr wurde der Chor Mitglied im Butjadinger Sängerbund und im Westdeutschen Sängerbund. Im Oktober 1987 wurden die ersten Stadlander Musiktage organisiert, die daraufhin jedes Jahr stattfanden und später in die Stadlander Kulturtage umbenannt wurden.

Der Chor wuchs stetig und nahm an den verschiedensten Veranstaltungen teil oder organisierte beispielsweise das Butjadinger Sängertreffen mit acht Chören. 1998 errang der Chor einen hervorragenden 2. Platz in der Gruppe und einen 6. Platz in der Gesamtwertung bei einem großen Chorwettbewerb in Bremen Stuhr, an dem sich 43 Gruppen beteiligten.

Auf Initiative von Sigrid Reiß, die heute im Vorstand tätig ist, war der Kinderchor „Die Finken“ gegründet worden, den sie jahrelang leitete. Vor einigen Jahren übernahm Lidia Jung den Kinderchor und den Erwachsenenchor, nachdem der Chorleiter Adolf Menkens verstorben war. Er hatte die Singgemeinschaft seit der Gründung geleitet.

Jährlich finden Adventskonzerte im Wechsel in der St.-Matthäus-Kirche Rodenkirchen und Esenshamm statt. Auch zum Offenen Singen laden die Mitglieder im Sommer alle Interessierten ein.

Gleichberechtigter Vorstand

Nachdem im vergangenen Jahr Herbert Deharde nach acht Jahren sein Amt als Vorsitzender niedergelegt hat, wird der Verein nun von einem gleichberechtigten Vorstand geführt, zu dem Heinz Hochheiden, Sigrid Reiß, Helke Müller, Karin Schilo und Harro Bruers gehören.

Neun Sänger der ersten Stunde sind noch immer aktiv. Sie und weitere Mitglieder wurden auf der Feier mit Urkunden und Ehrennadeln ausgezeichnet. Das Ehrenzeichen in Silber des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen für ihre 25-jährige aktive Mitgliedschaft erhielten Hedwig Lahmert, Heike Müller, Gerda Arckel, Waltraud Meischen, Karl Meischen, Vera Janßen, Dora Rieken, Inge Denker und Bärbel Milde. Bereits seit 40 Jahren singt Anne Lohmüller in den verschiedenen Chören. Hierfür wurde sie mit dem goldenen Ehrenzeichen des Chorverbandes Niedersachsen-Bremen ausgezeichnet.

Eine besondere Ehre erfuhren Therese Michels und Karl Meischen, die ein goldenes Ehrenzeichen und eine Urkunde des Deutschen Chorverbandes für ihr aktives Singen seit 50 Jahren erhielten. Seit 10 Jahren aktiv sind Ella Bruns, Herbert Deharde und Lisa Deharde.

Gerfried und Anne Hülsmann, Boris Schierhold, Irma Pantförder, Richard Hemme und Udo Zempel sind seit 10 Jahren fördernde Mitglieder der Singgemeinschaft Stadland.

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