Bardenfleth Alle zwei Jahre lädt die Handarbeitsgruppe der Bardenflether Dorfgemeinschaft zu einer Ausstellung ihrer Arbeiten ein. So auch am vergangenen Wochenende, doch dieses Mal war die Schau der Handarbeiten etwas ganz Besonderes, denn die Gruppe unter Leitung von Birgitt Reske feierte ihr 20-jähriges Bestehen. Fast wie in einem Museum und rund 60 Jahre zurückversetzt fühlte man sich im hübsch dekorierten Dorfgemeinschaftshaus.

Gerda Sommer, die der Gruppe trotz Umzugs nach Oldenburg treu geblieben ist, hatte zwei Jahre lang auf Flohmärkten gestöbert, um nach passenden Dekor-Gegenständen dieser Zeit zu suchen. Vom mit Sammeltassen gedeckten Kaffeetisch, über die Toilettenpapier-Barbie, Kleider dieser Zeit, der Metall-Wärmflasche bis zum alten Parfumflakon und Stickschablonen reichte die Reise in die Vergangenheit, um die herum die Arbeiten der 13 Mitglieder ausgestellt waren. Auch eine Truhe, die 1957 von Amerika nach Bremerhaven gereist war und mit ausgedienten Handarbeitsbüchern zum Verschenken gefüllt war, gehörte zu den Ausstellungsstücken.

Unter dem Motto „Jeder hilft jedem“ treffen sich die Frauen jeden zweiten Donnerstag, um in gemütlicher Runde ihrem Hobby nachzugehen. Immer wieder inspirieren sie sich so gegenseitig zu Ideen und probieren neue Trends aus.

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Die Hardanger-Stickerei gehört dabei zu den unbezahlbaren Kunstwerken, die die Frauen anfertigen und neben Tischdecken sogar als Lampenschirmbezug nutzen. „Allein der Stoff kostet mindestens 34 Euro pro Meter. Hinzu kommt noch das Garn. An einen Stundenlohn sollte man bei dieser zeitaufwendigen Handarbeit nicht denken“, gibt Birgit Reske zu bedenken, während sie auf einen Tischläufer deutet. Sie bevorzugt beim Handarbeiten allerdings die Kreuzstichstickerei. Viele gerahmte Bilder mit unterschiedlichsten Motiven gab es davon zu bestaunen. Nostalgisch bestickte Duftkissen waren einer der Verkaufsschlager, aber auch Filzschuhe und lustige Teekannenwärmer, deren Idee ein Mitglied aus Australien mitbrachte, zogen die Blicke der Besucher auf sich.

Im vorderen Raum lud eine große Kaffeetafel zum geselligen Miteinander ein. Auf jedem Tisch lag eine andere handbestickte Decke, von der der Kuchen besonders gut schmeckte.

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