Seefeld „Kunst mit Kindern zu erleben – das ist spannend, ereignisreich und bedeutet auch viel Spaß“, sagt Marion Schönlein, Leiterin der Seefelder Kindertagesstätte „Traumland“. Über mehrere Wochen hat sich die Vormittagsgruppe der Seefelder Kindertagesstätte mit ihr und mit Erzieherin Urte Petershagen mit dem Projekt „Wie Kinder Kunst erleben“ beschäftigt.

Die beiden Gruppenleiterinnen sprachen mit den 25 Kindern im Alter von zwei bis sechs Jahren über das Leben und Werk verschiedener Künstler – zum Beispiel Paul Klee, Friedensreich Hundertwasser und Frida Kahlo.

Die Kinder lernten Grundfarben, das Mischen von Farben und verschiedene Maltechniken kennen. Angeregt durch Bilderbücher gestalteten sie Objekte.

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So entstanden farbenprächtige Bilder zu verschiedenen Themen in Fingerfarben, Tusche, Nass-in-Nass-Technik oder Drucktechnik. Kleinere Kinder malten mit ganzem Körpereinsatz, größere malten auch Selbstporträts.

Aus Kartons und Pappmaché gestalteten die Kinder kleine Häuschen im Hundertwasser-Stil. Mittels Fotos und Einsatz visueller Medien entstanden bizarre Streifenpor-träts. Pustebilder fehlten nicht. Auch schöne Gipsmosaike entstanden.

Eltern wirkten mit bei Fenstermosaiken aus Transparentpapier. So erhielt die „Traumland“-Eingangstür in Seefeld ein buntes künstlerisches Gepräge.

Auch die Frage „Was ist Glück?“ griffen die Kinder künstlerisch auf: mit Herzballonen aus Pappmaché und in bunten Farben geschriebenen Antworten wie: „Draußen spielen“ oder „Verliebt sein“.

Jetzt waren die Eltern zur Eröffnung der Ausstellung in der Eingangshalle der Kindertagesstätte eingeladen. „Sie waren sehr begeistert“, berichtet Marion Schönlein. Die Kinder führten ihre Eltern durch die ansprechend präsentierte Schau, erzählten Geschichten zu den Kunstwerken und Eltern interpretierten die Bilder, indem sie selbst Geschichten dazu erzählten.

Dieses Kunstprojekt hat nach Einschätzung von Marion Schönlein den Kindern außergewöhnliche Gemeinschaftserlebnisse beschert. Durch Zusammenarbeit in der künstlerischen Betätigung, gegenseitige Unterstützung und den sichtbaren Erfolg konnten sie ihr Selbstbewusstsein stärken.

Auch seien Konzentrationsfähigkeit und sprachliche Entwicklung gefördert worden. Die verschiedenen künstlerischen Techniken hätten motorische Fähigkeiten angeregt.

„Die Kinder haben in diesem Kunstprojekt ganz viel aufgenommen und davon zuhause erzählt“, freut sich Marion Schönlein.

Wer sich selbst ein Bild von den vielfältigen und anregenden Kunstwerken der Kinder machen möchte, hat dazu noch einige Tage Gelegenheit. Die Werke sind in der Eingangshalle der Seefelder Kindertagesstätte ausgestellt.


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Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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