Seefeld Auf der Bühne steht ein kleiner Tisch mit vielen Büchern und einer brennenden Kerze. Am Vorhang dahinter hängt ein Kleid im viktorianischen Stil, und etwas entfernt davon steht noch ein Tisch. Auch hier ein Buch über dem anderen. Dann betritt Jutta Engbers aus Friesoythe die Bühne und nimmt als Akteurin der Noord-Nöörds op Platt die Anwesenden in der Seefelder Mühle mit in die Welt des Sherlock Holmes.

Mit den Büchern über den berühmtesten Detektivs England kam sie schon in Kindertagen in Berührung. Mit neun Jahren hat sie ihr erstes Sherlock-Holmes-Buch gelesen, eines, das auch schon zuvor ihr Opa gelesen hatte – auf Englisch.

Während eines Aufenthaltes in England lernte sie Catherine Cook kennen, die in einem viktorianischen Kleid aus der Bank herauskam, in der sie arbeitete, und die wohl etwas verloren wirkende 16-jährige Austauschschülerin Jutta ansprach und fragte, ob sie sie nicht begleiten solle. Dieser Aufenthalt in London und der Baker Street legte den Grundstein für die künftige Mitgliedschaft in der Sherlock Holmes Society of London.

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Inzwischen ist Jutta Engbers seit 30 Jahren Mitglied in dieser Gesellschaft, die sich einmal im Jahr trifft und zu deren Treffen sie auch schon gelegentlich gefahren ist. Dabei, so berichtete sie, werden auch einmal Schiffsreisen unternommen. Über all die Jahre hinweg hat sie eine beachtliche Sammlung Sherlock-Holmes-Bücher zusammengetragen, von denen sie einige mit in die Seefelder Mühle gebracht hatte. Die Besucher  zeigten sich sehr interessiert und nutzten auch die Pause, um noch weitere Informationen zu erhalten.

Eine weitere Nöörd an diesem Abend war Bärbel König-Riesner, die über die Billigrosen in Discountern sprach und appellierte, doch Fairtrade-Rosen zu kaufen. Walter Janßen berichtete über seine Bienenzucht, und Gerd Rosenbohm aus Brake führte die Besucher in die Welt des Scrimshaws, der Gestaltung von Walzähnen, ein. Stefan Meyer berichtete über Freud und Leid der Dosennippel, und Jens Kramer erzählte von der Musik des Punk op Platt.

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