Seefeld „Start 2019“: So heißt ein Projekt, um das sich das Kulturzentrum Seefelder Mühle bewerben will. Es sieht vor, dass junge Kulturmanager aus Griechenland nach Deutschland kommen, um die Soziokultur kennenzulernen und an Projekten mitzuwirken.

Von diesem Vorhaben hat Gesche Gloystein, die Geschäftsführerin der Seefelder Mühle, jetzt in der Jahreshauptversammlung des Mühlenvereins berichtet. Soziokultur bedeutet übrigens, dass die Gäste nicht nur Kultur konsumieren, sondern auch selbst als Kulturschaffende tätig werden können – etwa in einer Theatergruppe.

Zudem will Gesche Gloy-
stein mit der Mühle auch am Platt-Art-Festival 2019 teilnehmen. Die Mühle beteiligt sich an Platt-Art, seit es diese Veranstaltungsreihe gibt. Gesche Gloystein spricht gern Platt und hat dabei entdeckt, dass es auch gewisse Parallelen zum Französischen gibt. Wer‘s nicht glauben will, ist im nächsten Jahr bei einem Plattdeutsch-Französischen Frühschoppen willkommen, für den es aber noch keinen Termin gibt.

Einen neuen Namen gibt es für die Nerd-Night – auch Abend der abwegigen Themen genannt. Jetzt heißt sie Noord-Nöörd-Night – jawohl, mit zwei O und zwei Ö – und findet im März auf Plattdeutsch statt. Wer eine Leidenschaft pflegt und gern darüber auf Platt sprechen möchte, kann sich unter Telefon 04734/1236 im Mühlenbüro melden.

Und nicht zuletzt will Gesche Gloystein dazu beitragen, dass das ländliche Kulturzentrum den Wandel, in dem es steckt, selbst gestalten kann. Dazu bewirbt es sich um das Programm SozioK-Change – also Veränderung in der Soziokultur – der Stiftung Niedersachsen. Die Förderung kann bis zu drei Jahre dauern.

Das wichtigste Projekt in diesem Jahr ist „Gutes Morgen, Stadland!“ mit dem aktuellen Theaterstück „So viel du brauchst“ und der Blog-Redaktion, in der jeder und jede Interessierte seine oder ihre Erfahrungen mit Bemühungen um mehr Nachhaltigkeit schildern kann. Weitere Redaktionsmitglieder sind willkommen.

Henning Bielefeld
Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham
Redaktion Nordenham

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