Seefeld Plattdeutsch und Französisch haben viel gemeinsam. Doch das merken selbst Menschen, die genau hinhören, nicht ohne Nachhilfe. Diese Nachhilfe bekommen sie am Sonnabend, 23. März, ab 10 Uhr in der Seefelder Mühle – und sie schmeckt auch noch.

Denn sie wird en passant beim Frühstück vermittelt – beim plattdeutsch-französischen Frühstück. Da erfahren die Gäste, was sprachlich so alles aus der Zeit der französischen Besetzung von 1810 bis 1813 übrig geblieben ist – beispielsweise das Malöör, der Schandarm und die Bredullje.

Die Veranstaltung ist ausverkauft, aber unter Telefon 04734/1236 können sich Interessierte auf die Warteliste setzen lassen. Die Teilnahme kostet 19 Euro. Das Frühstück ist Teil des Platt-Art-Festivals der Oldenburgischen Landschaft unter dem Titel „Wi sünd so free“.

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Auf dem Balkon

Gesche Gloystein, Geschäftsführerin der Mühle und bekennende Plattdeutsch-Freundin, ist Dramaturgin des Festivals. Deshalb finden 3 der 36 Veranstaltungen in der Mühle statt. Die zweite ist am Montag, 25. März, ab 20 Uhr zu erleben: „De letzte Smökerin“. Petra Bohlen brilliert in dem Ein-Personen-Stück der Oldenburger August-Hinrichs-Bühne. Bei einer Party geht sie kurz auf den Balkon, um zu rauchen – und bemerkt nicht, dass hinter ihr die Tür abgeschlossen wird, weil die übrigen Gäste zu einer Kneipentour aufbrechen.

Ausgesperrt auf dem Balkon mit einer Kiste Bier und 28 Kippen, hat sie genug Zeit, über ihr Leben mit dem blauen Dunst zu reden. Der Eintritt kostet 15 Euro.

Reden wollen auch die sechs Nerds, die am Donnerstag, 28. März, ab 20 Uhr in der Veranstaltungsreihe Noord- Nöörds ihre Spleens vorstellen.

Bei Sherlock Holmes

So erzählt Jutta Engbers von ihrer Mitgliedschaft in der britischen Sherlock-Holmes-Society, und Gerd Rosenbohm berichtet, wie Seeleute früher aus Walzähnen wunderschöne Schnitzereien fertigten. Der Eintritt kostet 7 Euro.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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