ATENS Geht Jakob Tietes hinterlistiger Plan auf? Diese Frage wird in drei weiteren Aufführungen beantwortet.

von horst rix ATENS - Der Saal der Gaststätte „Poseidon“ war gut gefüllt, und die Theaterfreunde amüsierten sich köstlich. Die plattdeutsche Komödie „Wat mutt, dat mutt" von Bernard Fathmann kam beim Premieren-Publikum am Donnerstagabend hervorragend an. Und die Theatergruppe Phiesewarden hatte sich ein dickes Lob verdient.

Die vier erfahrenen Theaterspieler Georg Werner Biermann, Dierk Smit, Thea Gerdau und Regina Kowalczyk haben seit Jahresbeginn einen Großteil ihrer Freizeit investiert, um das Stück einzustudieren. In Eigenleistung sorgten sie nebenbei auch noch für die Kulisse, die Bühnenausstattung und die Kostüme. Von Beginn an war auch Elfriede Horn als Souffleuse dabei.

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Die Hauptrolle in dem Dreiakter hat Georg Werner Biermann übernommen. Er spielt den Schweinehändler Jakob Tiete. Allerdings läuft das Geschäft nicht mehr so gut. Eigentlich müsste Jakob seinen Bauernhof verkaufen. Das bringt er aber nicht übers Herz.

Um aus den finanziellen Schwierigkeiten herauszukommen, überlegt er sich eine List, die er gemeinsam mit seinem wortgewandten und meist witzigen Untermieter Kurt (Dierk Smit) durchziehen will. Er gibt eine Zeitungsanzeige auf: „Großes Bauernhaus, Wert 300 000 DM, zu verkaufen. Pflegebedürftiger Bauer muss dafür mit übernommen und gepflegt werden.“ Zum Vorzugspreis von 100 000 DM kann der Hof erworben werden.

Jakob Tiete selbst will den pflegebedürftigen Bauern spielen, um sich auf diese Art die 100 000 DM zu ergaunern. Eine Bedingung stellt er nämlich: Kaufen kann den Hof nur eine ledige Frau, die ihn bis an sein Lebensende bemuttert. Erfüllt sie diese Bedingung nicht, bekommt Jakob sein Haus zurück.

Auf die Anzeige meldet sich die junge Frau Karin Meier-Ebeling, gespielt von Regina Kowalczyk, die von Jakob planmäßig nahezu zur Verzweiflung getrieben wird. Die tatsächliche Käuferin des Anwesens ist jedoch Karins Mutter, Martha Meier, überzeugend dargestellt von Thea Gerdau. Als resolute Frau nimmt sie Jakob so richtig in Pflege, und zwar mit allem, was dazu gehört. Als selbst ernannter Pflegefall muss sich Jakob Tiete eine intensive Betreuung mit Wärmflasche, Fiebermessen, Fußmassage, Krankenkost und vielem mehr gefallen lassen. Das alles hatte er sich allerdings etwas anders vorgestellt.

Wie die Geschichte ausgeht, können die Freunde des plattdeutschen Theaters auch heute und morgen jeweils ab 15.30 Uhr und am kommenden Dienstag ab 20 Uhr erfahren. Karten sind in der Gaststätte „Poseidon“ sowie in der „Imbissschmiede“ an der Pestalozzistraße erhältlich.

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