SCHWEI Der Vorschlag war von der Dorfjugend selbst gekommen. Gemeinsam mit etwa 20 älteren Bürgern packten dann rund 25 junge Leute im Alter von 20 bis 25 Jahren aus Schwei und umzu kräftig an. Über das Ergebnis freuen sich alle: Der im Laufe der Jahre marode gewordene Unterstand aus einer Holzkonstruktion für das Osterfeuer in Schwei ist ersetzt worden durch eine witterungsbeständige und geräumige Bude aus Siloplane an einem Gerüst aus Leitplanken.

Großer Spaßfaktor

„Die ganze Aktion hat viel Spaß gemacht. Auch Jugendliche aus Neustadt und Rodenkirchen ziehen mit“, berichtet Schüler Roland Schirmer (20) aus Schwei. „Die Zusammenarbeit war top. Es sind immer genügend junge und ältere Leute gekommen“, sagt Liekele Mulder (25) aus Neustadt, der als kaufmännischer Angestellter in Schwei tätig ist. „Probleme gab es nicht und der Spaßfaktor war groß“, bestätigt Auszubildende Stina Kleen (20) aus Schwei.

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Die Siedlergemeinschaft Schwei hat die Materialkosten von rund 500 Euro übernommen. Leitplanken für das Gerüst der neuen Bude konnten günstig bei einem Landwirt erworben werden.

Nicht nur beim Bau der Bude, auch beim Sträucherfahren haben viele Bürger geholfen und für einen stattlichen Sträucherberg gesorgt. Eine schöne Gemeinschaft mit jungen Leuten sei entstanden, freut sich Sabine Minnemann, 1. Vorsitzende des Siedlerbundes Schwei. „Ohne eine engagierte Dorfjugend könnten wir es nicht schaffen.“ Das Schweier Osterfeuer sei frei von jedem Kommerz. „Es soll einfach schön lauschig und natürlich sein.“

Die Arbeiten koordiniert hat Ehemann Holger Minnemann. Eine Woche lang seien die jungen Leute jeden Tag einige Stunden vor Ort gewesen – „immer mit Tatendrang“, berichtet er.

Dankbar seien sie auch für die Unterstützung durch den Bauhof der Gemeinde Stadland. Mit einem Baggereinsatz habe die große Sträucher-Menge bewältigt werden können. Auch der Baggerfahrer sei begeistert gewesen von der Zusammenarbeit von Jung und Alt in Schwei.

Mit einer Andacht

Das Osterfeuer auf dem alten Schweier Bahndamm soll Ostersonntag bei Einbruch der Dunkelheit entzündet werden. Für Sicherheit sorgt die Feuerwehr und sie stellt auch Tische und Bänke zur Verfügung. Pastorin Heike Jakubeit hält eine Andacht. Der Kirchenchor singt.

Wie in den Vorjahren werden in Schwei 200 Besucher erwartet. Kinder können an einem gesonderten kleinen Feuer unter Aufsicht kokeln. Dank Spenden der Bürger gibt es auch ein Feuerwerk.

Die jungen Leute halten in den Nächten ab diesen Donnerstag Wache am Osterfeuerplatz – und freuen sich auf das Gemeinschaftserlebnis.

Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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