Rodenkirchen Mit einem musikalischen Gruß an Rodenkirchen hat das Blasorchester sein alljährliches Frühjahrskonzert eröffnet. Mehr als 400 Besucher in der Markthalle waren restlos begeistert: Die 42 Musiker unter der Leitung von Peter Abbenseth ließen keine Wünsche offen.

„The musical Village“ heißt das Stück von Jacob de Haan. Es ist eine Hommage an den Ort, an dem man zu Hause ist – in diesem Fall eben Rodenkirchen. Doch die 42 Musiker beließen es nicht bei Klängen: Auf einer großen Leinwand neben der Bühne zeigten sie Bilder aus Rodenkirchen.

Große Spielfreude

Aber Rodenkirchen war nicht das Thema des Konzerts; das Motto lautete „Von Marsch bis Musical“. Dabei legten die Musiker eine Spielfreude an den Tag, die die Zuhörer zu Beifallsstürmen hinriss. Durch das Programm führte wieder Kai Bölle.

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Dass die Musikerinnen und Musiker nicht nur gut musizieren können, zeigten sie auch mit Melodien aus Andrew Lloyd Webbers Musical „Phantom der Oper“: Lichteffekte tauchten die Bühne in immer neue Farben, so dass sich das Publikum besser in die Kellergewölbe der Pariser Oper hineindenken konnte, in dem das Phantom leben muss.

Ein ganz besonderes Schicksal zeichnet auch die Hauptperson eines weiteren Musicals des britischen Komponisten aus: „Evita“. Das Orchester spielte die schönsten Lieder aus dem Werk, das die Geschichte von Eva Perón erzählt, der Frau des argentinischen Präsidenten Juan Domingo Perón. Der Titel „Don‘t cry for me, Argentina“ ist seit seiner Veröffentlichung 1977 ein Welthit.

Das unverwüstliche Romeo-und-Julia-Thema verarbeitete Leonard Bernstein zu seinem Musical „West Side Story“, an dem das Blasorchester selbstverständlich nicht vorbeigehen konnte.

Kein Musical, sondern eine Filmserie ist „Rocky“. Bill Conti schrieb die Musik zu dem Boxer-Drama, darunter auch den Hit „Gonna fly now“ aus dem Film Rocky I (1976). Auch nicht ganz gewaltfrei ging es im Chicago der 20er Jahre zu; davon legt auch John Kaders Musical „Chicago“ Zeugnis ab.

In die 50er Jahre führt das Musical „Grease“, das mit John Travolta und Olivia Newton-John verfilmt worden ist. Sechs junge Frauen von Ebbys Tanztruppen fegten in bunt gepunkteten Petticoat-Röcken über die Bühne.

Das Frühjahrskonzert endete mit einem „Best of Udo Jürgens“. Danach wollte der Applaus kein Ende nehmen, so dass die Musiker noch zwei Zugaben spielten. Das Publikum hätte gern noch eine dritte gehört.

Drei Mitglieder geehrt

Bevor das Konzert zu Ende war, ehrte der Erste Vorsitzende Thorben Klein drei langjährige Mitglieder: Jutta Dierks ist seit 35 Jahren dabei, Imke Schwenteck seit 30 Jahren und Stephan Menke seit 15 Jahren.

Für vier Musiker war das Frühjahrskonzert der erste öffentliche Auftritt: Hanna Mennen (Trompete), Esther Haje (Posaune) sowie Erik Haje und Dirk Hagemann (beide Tenorhorn).

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