Waddens Der Dreiakter „Düvel ok, Herr Pastor“ ist ein herrlicher Spaß. Davon konnten sich am Wochenende auch Butjadinger Theaterfreunde überzeugen. Im Saal der Gaststätte Butjenter hob sich für die Theatergruppe des Bürgervereins Waddens der Premierenvorhang. Und der Schwank kam bestens an.

Im Mittelpunkt der turbulenten Handlung steht der Obdachlose Freddi Schwarz (Harald Düser). Eigentlich will er sich in dem leerstehenden Pfarrhaus, in das er eindringt, nur aufwärmen. Freddi steckt seine Klamotten in die Waschmaschine, steigt in die Badewanne und schlüpft anschließend in den Talar des früheren Pastors. Freddis Kumpel Adsche (Hans-Otto Neckritz) quartiert sich gleich mit ein und, damit beginnt auch schon der Schlamassel.

Schnappatmung

Denn die beiden finden die Schnapsvorräte des Hauses und geben sich ordentlich die Kante. Haushälterin Mathilde Faust (Heike Antons) schnappt nach Luft, als sie die sturzbetrunkenen Einbrecher entdeckt. Bankdirektor und Landtagskandidat Bernhard Mauschel (Björn-Sören Schlemmer) indes möchte mit dem falschen Pastor gemeinsame Sache machen und bringt ihm das kleine Einmaleins der Parteipolitik bei. Allerdings hat Freddi mit ihm noch eine Rechnung offen, drehte ihm der Banker doch einst den Geldhahn zu und stürzte ihn so in die Pleite.

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Die beiden Grazien Linde Bruns (Imke Keiser) und Pauline Maack (Simone Riesebieter) schmieren dem falschen Pastor Honig ums Maul. Derweil drängt die frisch verwitwete Josefine Maurer (Elke Böker) auf die Beerdigung ihres Gatten. „Wenn verheiratete Männer eher sterben als ihre Frauen, dann ist das ein Fluchtreflex“, kommentiert Freddi mit schwerer Zunge.

In dem ganzen Durcheinander wird der falsche Geistliche auch noch von der alten Jungfer Dorothea Kruse (Mareike Böker) bedrängt. Und Britta Fiebich (Rita Sandkuhl), die Konkurrentin von Mauschel, möchte den vermeintlichen Pastor ebenfalls auf ihre Seite ziehen. Freddis erste Predigt geht natürlich gründlich in die Hose; einzig Küster Harald Koop (Olaf Keiser) findet sie ganz in Ordnung. So oder so, der komische Pfarrer gerät zum Vergnügen der Zuschauer immer mehr in die Bredouille.

Zuschauer begeistert

Harald Düser und Hans-Otto Neckritz bilden ein tolles Gespann. Die Lachmuskeln der begeisterten Zuschauer werden arg strapaziert – zum Beispiel in der Szene, in der Freddie und sein Kumpel Adsche etwas zu Essen suchen, die Oblaten finden und diese „etwas zu trockenen Kekse“ in ihren Schnaps tunken. Allein die Haushälterin Mathilde hat durchschaut, was schief läuft, hält sich jedoch noch bedeckt.

Aus welchem Grund? Das können Theaterfreunde bei den weiteren Aufführungen in Erfahrung bringen, die auf dem Spielplan der Waddenser stehen. Zu Abendvorstellungen hebt sich der Vorhang an den kommenden Freitagen, 12., 19. und 26. Februar. Wer mag, kann vorab ab 18 Uhr an einem Buffet teilnehmen.

Zum Theaterkaffee sind die Gäste willkommen am Sonntag, 14. und 21. Februar; die Kaffeetafel beginnt jeweils um 14 Uhr. Karten gibt es im Butjenter unter Telefon   04733/1634. Das Theaterfrühstück am Sonntag, 28. Februar, ist indes bereits ausverkauft.

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