Altenesch „Das ist hier heute ein Wunschkonzert. Jedes Lied, das auf dem Programmzettel steht, ist ein Wunsch. Allerdings von einem der Mitglieder“, scherzte Tobias Schmidt bei der Begrüßung der vielen Gäste, die alle mit dem Chorleiter und seinen „Kirchturmkrähen“ in der Bardewischer Heilig-Kreuz-Kirche den runden Geburtstag der Sänger feiern wollten. Im April 1993 übernahm Tobias Schmidt auf Anregung von Pastor Frank Willenberg die Gründung des Chores, den er bis heute leitet.

Schmidt hatte vor zwanzig Jahren gerade seine C-Prüfung als nebenberuflicher Orgelmusiker abgelegt. Der damals 20-jährige junge Mann sollte frischen Wind in die Kirchenmusik bringen, war die Idee des Pastors. Während dieser und seine Kollegen seitdem immer wieder wechselten, blieb der junge Kirchenmusiker seiner Gemeinde über die Jahre treu.

Wie viel frischen Wind er in den zwei Jahrzehnten in die Lemwerderaner Kirchenmusik gebracht hat, bewiesen Tobias Schmidt, seine 16 Sängerinnen und Pastor Arne Hildebrand den mehr als 100 Zuhörern und Gratulanten, die sich im Gotteshaus eingefunden hatten. Der Bardewischer Pfarrer ist derzeit die einzige männliche Stimme und singt den Bass.

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Während die ersten fünf Lieder alle christlich geprägt waren, ging es musikalisch mit dem Orgelsolo „Happy Hour“ und gesungenen Stücken weltlich und zum Teil sehr amüsant weiter. Schwer fiel schließlich der Übergang von Max Raabes „Rinderwahn“ zu Bachs „Jesus bleibet meine Freude“ scherzte der Chorleiter. Doch dieser Übergang zu der aus „Buten und Binnen“ bekannten Titelmelodie, die die Kirchturmkrähen sowohl auf Englisch als auch auf Deutsch schmetterten, glückte mühelos.

Kirchlich und sogar mit einem gesungenen Segen als vorletztes Lied ging der kurzweilige Abend schließlich nach fast anderthalb Stunden und 19 Wunschstücken zu Ende. Ohne eine Zugabe wollte das Publikum die Sänger allerdings genauso wenig gehen lassen, wie ohne die vielen Glückwünsche, die es im Anschluss gab. Ein Teil der Eintrittsgelder soll dem autonomen Frauenhaus in Bremen-Lesum zufließen, haben die Kirchturmkrähen beschlossen.

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