SEEFELD Als den Sänger der Farben bezeichnete Maike Cornelius-Bruns den französischen Maler Henri Matisse, mit dem sich zehn Frauen der Malwerkstatt intensiver beschäftigten. Die Ergebnisse des zweitägigen Workshops wurden jetzt bei einer Vernissage in der Seefelder Mühle der Öffentlichkeit präsentiert. Die Ausstellung „Matisse in Seefeld“ läuft noch bis zum 14. Februar 2010.

In der Malwerkstatt von Kunstpädagogin Meike Janßen aus Seefeld beschäftigten sich die Hobbymalerinnen, darunter auch ein Neuling, intensiv mit dem Werk des „wilden Franzosen“, der Mitglied der Künstlergruppe „Les Fauves“ war und erlebten dessen Malerei und Graphik.

Nach anfänglichen Übungen und Kopien fanden die Malschülerinnen ihren eigenen Weg des Ausdruckes und es entstanden eigenständige Werke mit intensivem Farbausdruck.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Lust am Spiel mit Form und Farbe, die sich in dieser Vielzahl wunderschöner eigenständiger Arbeiten der zehn Frauen entladen habe, sei die Quintessenz des gesamten Wochenendes, erklärte Meike Janßen.

Vor allem einige spannende Papierarbeiten sind in der Ausstellung zu sehen, die den Besucher auf eine spielerische Weise einladen, sich mit den Werken genauer auseinanderzusetzen. Durch eine schwere Erkrankung war Matisse ab 1941 gezwungen, vom Rollstuhl aus zu arbeiten und entwickelte in dieser Zeit seine „papiers decoupeès“, Scherenschnitte aus gefärbten Gouachepapieren. So schnitt er direkt in die Farbe, wie Henri Matisse es selbst nannte.

Die Teilnehmerinnen experimentierten in Seefeld mit dieser Kunstform und kreierten eigenständige Kompositionen von großer Farbigkeit.

Neben den Scherenschnitten beschäftigten sich die Künstlerinnen auch mit den Stilleben und den Porträits, die Matisse einst malte.

Erika Hillig, Mariska Stuijt, Imke Gewinn, Irmgard Zimmer, Christel Steinke, Renate van de Vlierd, Maike Cornelius-Bruns, Frauke Logemann-Fastie, Renate Himmerlich und Hanne Fischer-Voigt haben eine farbintensive und fröhliche Ausstellung in der Seefelder Mühle zusammengestellt, die die trüben Wintertage ein bisschen freundlicher gestaltet und die „Sonne in den Bauch“ holt.

Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.