Ruhwarden Die ständig wechselnden Wolkenformationen, der weite Horizont der norddeutschen Landschaft – das fasziniert die Oldenburger Malerin Renate Schildmann. Werke von ihr präsentiert jetzt die Galerie am Wehlhamm. Die unter dem Titel „Hoher Himmel – weites Land“ stehende Ausstellung mit Aquarellen sowie Öl-und Acryl-Bildern wurde am Sonntag eröffnet und ist bis zum 22. Mai in Ruhwarden zu sehen.

Die Künstlerin stammt aus Wilhelmshaven. Sie wuchs in Oldenburg auf, studierte dort an der Universität Kunst, Visuelle Kommunikation und Germanistik. Von 1993 bis 2005 war sie als Lehrerin tätig. Inzwischen ist sie Pensionärin und widmet sich schwerpunktmäßig der Kunst.

„Ich mag die Dramatik des Himmels, seine stets wechselnden Farben und Stimmungen von traurig bis heiter“, betonte die Künstlerin bei der Ausstellungseröffnung in Ruhwarden. Vor den Besuchern führte Renate Schildmann ein Künstlergespräch mit Silke Trolldenier. Ihre Arbeiten seien eine Hommage an die Landschaft der Nordseeküste, würdigte die Galeristin die Werke von Renate Schildmann. „Wir können alle eintauchen in diese gemalten Impressionen von Farbe und Formen, von Licht und Schatten, von Wasser und Wolken.“

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Die Sehnsucht von Renate Schildmann nach einer heilen Welt und einer unversehrten Natur sei beim Betrachten ihrer Arbeiten spürbar, so Silke Trolldenier. Noch könne man in der Wesermarsch Orte der Ruhe und finden. Aber auch die hiesige Landschaft habe sich zum Nachteil verändert, befand die Ruhwarder Galeristin.

An der Vernissage nahm auch Bürgermeisterin Ina Korter teil. Björn Thümler, Niedersächsischer Minister für Wissenschaft und Kultur aus Berne, musste hingegen passen. Er schickte aber ein Grußwort. „Auf einmalige Art und Weise vereint die Kunst von Renate Schildmann ein wohliges Gefühl von Heimat mit einer Sehnsucht nach der Ferne“, heißt es darin.

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