Rönnelmoor Die große Bedeutung des Ehrenamtes in unserer Gesellschaft wird allgemein geschätzt. Und eine seltene Auszeichnung, die für dieses Engagement vorgesehen ist, erhielt jetzt Dr.-Ing. Dieter Stührenberg vom Schützenverein Rönnelmoor.

 Stets im Einsatz

Der Präsident vom Schützenbund Wesermarsch, Henning Belitz, überreichte ihm jetzt den Ehrenbrief. „Was hindert uns eigentlich daran, das zu tun, was wir von anderen erwarten“, lautet ein Ziotat von Kurt Martin Magiera, das auf dem Ehrenbrief steht.

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Belitz stellte das jahrelange Engagement von Stührenberg heraus. Bei dem Geehrten gibt es seit etlichen Jahren zudem noch eine besondere Herausforderung: Der Verein, der ihm am Herzen liegt, befindet sich nämlich nicht vor seiner Haustür.

Für sein Engagement nimmt der 63-Jährige schon einen großen, vor allem zeitlichen Aufwand auf sich. Sein Wohnort liegt in Hannover, in Isernhagen-Kirchhorst.

Stührenberg ist wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der Bundesanstalt für Geowissenschaften und Rohstoffe (BGR). Zum Schützenverein beträgt eine Tour mal eben 200 Kilometer. Als Günter Hadeler 1988 zum Vorsitzenden in Rönnelmoor gewählt wurde, übernahm Stührenberg das Amt des 2. Vorsitzenden bis 2000.

Darüber hinaus war er über 30 Jahre stellvertretender Schriftführer bis zum Vorjahr. Zahlreiche Protokolle hat er geführt und die Vereinsgeschichte zum 50-jährigen Bestehen mit verfasst.

Der Schützenverein wurde ihm quasi in die Wiege gelegt. In direkter Nachbarschaft des damaligen Schießstands und Schützenfestplatzes, „Bredehorn“ an der Mühlenstraße wurde er geboren und wuchs er auf. Da wollte er natürlich unbedingt im Verein mit dabei sein. Schon als Zehnjähriger war er beim Knabenkönigsschießen dabei. Der Geehrte: „Mit dem Alter war man damals nicht so streng.“

 Von anfang an Dabei

Offizielles Mitglied wurde er dann allerdings mit 16 Jahren. Mit ganz etwas ganz Besonderem, vielleicht sogar Einmaligem, kann er aufwarten. Er hat alle 62 Schützenfeste in Rönnelmoor besucht. Zum ersten hat er noch eine schmackhafte Erinnerung: „Bei Mutter auf dem Arm bekam ich die Bratwurst von meinem Onkel gereicht.“ Die war vom Imbiss Johann Büsing, sicherlich etlichen älteren Bewohnern aus der mittleren Wesermarsch ein Begriff. Mit der Imbisshalle „Jan Büs“ gegenüber des Braker Bahnhofs war Büsing berühmt geworden.

 Feier bis in die Nacht

Die Schützenfeste in den 70er Jahren waren besonders stimmungsvoll. Zeltwirt Günter Böseler machte das möglich. Auch am Sonntag wurde weit bis die Nacht gefeiert. Die Schlagerstars Ann und Andy, Dörthe, Pat und Paul, die Geschwister Leismann, Ramona, Herbert und Isabell traten damals auf. Auch eine „Oben-Ohne-Band“ aus Dänemark sorgte für Gesprächsstoff.

Nach diesem Rückblick wurde Stührenberg offiziell geehrt. Den Glückwünschen schloss sich der Vereinssprecher Gerold Büsing an. Für das Drum und Dran im Schützenhaus sorgten Karin Hadeler und Renate Theiner.

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