Rodenkirchen „Wir sind mega zufrieden.“ Diese Bilanz des Konzerts des Shantychors Rodenkirchen zog Dirk Töllner, der Sprecher der Sänger. Das Ereignis hatte am Sonnabend rund 350 Gäste in die Markthalle gelockt.

„Mit so viel Zuspruch hatten wir echt nicht gerechnet“, freut sich Dirk Töllner. „Auch ganz viele Ältere waren dabei.“ Das Jubiläumskonzert des Shantychors Rodenkirchen anlässlich seines 15. Geburtstages hatte in der Tat ein übervolles Haus. Mit dabei auch Abordnungen befreundeter Chöre und des Burhaver Karnevalsvereins Tataah Butjadingen.

Besondere Mischung

„Die 150 Sitzplätze waren alle schon kurz nach acht Uhr besetzt, und wir mussten Tische nachstellen,“ erzählt Dirk Töllner weiter. Obwohl das Konzert erst für 20.30 Uhr angesagt war. Es habe zu Beginn zwar ein Stündchen gedauert, bis die gute Stimmung so richtig ansteckte. Aber dann, sagt Töllner: „Es war schon genial. Die Leute waren begeistert, sangen mit, klatschten mit, schunkelten.“

Zweieinhalb Stunden spielten und sangen die 20 Seebären. Sie sangen ihr „volles Programm“, ein Programm, das etwas anders ist als das eines traditionellen Shantychors. Das Repertoire der Rodenkircher trägt zwar durchweg einen maritimen Touch, ist aber eine Mischung aus klassischen Shantys wie „Hamburger Veermaster“ oder „Einmal noch nach Bombay“ und aus Folk, Rock, Punk und Schlagern.

Diese Mischung hat Geschichte: Vor 15 Jahren traf sich ein Freundeskreis ungezwungen und unregelmäßig zum Singen und Feiern in privater Runde. Und immer mehr Freunde gesellten sich dazu. Irgendwann, nach etwa elf Jahren, entschieden sie sich, auch öffentlich aufzutreten. Das Repertoire wuchs stetig.

Fonsstock und Fasching

Inzwischen hat der Chor mehr als 60 Auftritte absolviert – Konzerte beim Nordenhamer Fonsstock-Festival, beim Hafenfest in Absen, der Kutterregatta Fedderwardersiel, dem Rodenkircher Ochsenessen, der Jubiläumsveranstaltung der IG Metall in der Friedeburg oder dem Karneval in Burhave gehörten dazu.

Es könnten natürlich noch viel mehr Konzerte sein, denn die Sänger treffen den Nerv ihrer Zuhörer, doch da ihr Durchschnittsalter bei Mitte 40 liegt und eigentlich alle noch berufstätig sind, gibt es Grenzen. Das Jubiläumskonzert des Rodenkircher Shantychores war mittlerweile ihr zweites Konzert in der Markthalle. Und natürlich auch diesmal wieder bei freiem Eintritt.

Zuvor übrigens hatten sie bereits zwei Konzerte in der Hahnenknooper Mühle organisiert.

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