Rodenkirchen Der Platz vor dem Rathaus ist abgesperrt, Richtung Bahnhof steht eine riesige Bühne mit zwei großen Leinwänden. Hin und wieder lassen die DJs die Nebelmaschine Rauchwolken über den Platz und über die ersten Reihen der Autos pusten. Am Freitagabend waren rund 80 Fahrer mit ihren Fahrzeugen vor Ort, um bei der 1. Autodisco in Rodenkirchen so richtig abzufeiern. Die Partyfreunde kamen aus der Wesermarsch, aus Friesland, Diepholz, Bremen, dem Cuxland und aus vielen weiteren Regionen.

Auch an den folgenden Pfingsttagen ging auf dem Platz die Party ab. Viele der Partybesucher hatten ihre Wagen dem Anlass entsprechend geschmückt. Auf den Dächern und an den Windschutzscheiben leuchteten und blinkten LED-Lichter und Lichterketten.

Um 21 Uhr starteten die Partys und aus den Boxen dröhnten die ersten Rhythmen. Für die entsprechende Stimmung sorgten die DJs Daniel Hain, Clemens Block und Nicky Jones. „Für die DJs ist diese Art der Veranstaltung ganz lustig, vor allem die Form der Interaktion mit den Besuchern. Über das Mikrofon und dem UKW-Sender in den Autoradios können sie direkt kommunizieren“, sagte Maik Böse.

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Hupen und Lichtflackern

Wenn die DJs Stimmung machen wollten, riefen sie die Fahrer auf, Gas zu geben, zu Hupen oder die Lichter blinken zu lassen. Die Besucher setzten dies prompt um und für alle war es ein Riesenspaß. Den genossen auch Anika und Eugen Justus aus Nordenham. Die Eltern zweier Kinder freuten sich über die Abwechslung. „Party im Sitzen ist cool und macht Spaß“, sagte Anika Justus.

Von der anderen Weserseite, aus Osterholz-Scharmbeck, waren Jenny Gartelmann und Ricarda Pofahl gekommen. „Wir gehen normalerweise jede Woche in die Disco, aber das hier ist einfach einmal etwas anderes“, sagte Ricarda Pofahl. „Da wollten wir unbedingt mitmachen“, ergänzte Jenny Gartelmann.

Während sich langsam die Dunkelheit über den Platz senkte tauchte sie das Gelände in eine tolle Kulisse. Lichtblitze zuckten über die Fahrzeuge hinweg in den Nachthimmel. Einige Schaulustige hatten es sich auf den Bänken rund um den Marktplatz und gegenüber auf dem Bürgersteig gemütlich gemacht und verfolgten von dort aus die Party.

Tanzen im Wagen

Währenddessen stieg die Stimmung auf dem Platz. Die Fahrer ließen die Fenster herunter, manche öffneten auch die Schiebedächer, so dass sie daraus winken konnten und auch im Wagen stehend tanzten. Denn eines war bei dieser Disco nicht gestattet: das Tanzen außerhalb der Fahrzeuge. Einzig zum Toilettengang war das Verlassen der Fahrzeuge gestattet.

Organisiert hatte die 1. Autodisco in Rodenkirchen Maik Böse von Böse Events in Kooperation mit Kai Kubisch von LDD-Veranstaltungstechnik Butjadingen, der die Bühne und Technik zur Verfügung stellte. Die beiden hatten auch vor der Corona-Pandemie bereits gemeinsame Projekte. „Mit der Autodisco sind wir die Ersten in der Wesermarsch, die solch eine Veranstaltung auf die Beine gestellt haben“, sagte Maik Böse.

„Meine Mitarbeiter und ich freuen uns, dass wir wieder einmal etwas zu tun haben und dass wir dabei auch viel Spaß haben“, sagte Maik Böse und dankte vor allem den Anwohnern für ihr Verständnis.

Für Pfingstmontag war eigentlich eine weitere Party als Familiendisco geplant. Diese musste allerdings abgesagt werden, da sich nur zwei Familien angemeldet hatten.

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