Rodenkirchen Wer sich schon immer gefragt hat, mit welchem Getränk die Sänger des Braker Shantychores Bootsmannkaffee ihre Stimmbänder ölen, weiß es seit Montag – jedenfalls, wenn er den Altennachmittag beim Rodenkircher Markt besucht hat. Die Sänger trinken entrahmte Vorzugsmilch.

Das jedenfalls behauptete der Chorleiter Klaus Manzau, bevor er seine Sänger in die Pause schickte. Ob‘s ihm einer geglaubt hat? Egal: Die Sänger kamen beim Publikum bestens an – wie schon im vergangenen Jahr. Sie sangen Shantys und Lieder von der Seefahrt, zwischendurch erzählte Klaus Manzau Döntjes.

Die rund 350 Zuhörer in der Markthalle genossen die Veranstaltung, die für sie auch in diesem Jahr völlig kostenlos war. Kaffee und Berliner samt Bewirtung gab‘auf Kosten der Schausteller. Die gut 160 Marktbeschicker hatten knapp 2000 Euro für diese Veranstaltung gesammelt, dazu kamen die 1817 Euro, die am Vormittag bei der Schweinskopfversteigerung zusammengekommen waren. Auch der Bustransfer war kostenlos – den übernahm die Gemeinde.

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„Ihr liegt uns am Herzen“, sagte Marlies Cattelmann, die Sprecherin der Schausteller, zu den über 65-Jährigen, „weil ihr mal ‘n bisschen Geld für eure Enkel in der Tasche habt.“ Insgesamt, sagte die Kleinensielerin, seien in den vergangenen sechs Jahren bei den Schweinskopfversteigerungen rund 10 000 Euro für den Altennachmittag zusammengekommen.

Bürgermeister Klaus Rübesamen dankte den Schaustellern für ihr Engagement, das den Altennachmittag überhaupt möglich macht. Und er dankte den Vereinen für die tollen Marktwagen, mit denen sie am Sonnabend beim Umzug geglänzt hatten. Dabei erinnerte er auch an den Begründer der Umzüge, den früheren Rodenkircher und Stadlander Gemeindedirektor Heinrich Ficke: „Wenn Heinrich Ficke heute sehen würde, was an tollen Ideen entstanden ist, dann wäre er rundum glücklich.“

Anschließend ehrten Marlies Cattelmann und Klaus Rübesamen zusammen mit Merle Lienemann die beiden ältesten Besucher aus der Altgemeinde Schwei: die 95-jährige Agnes Pargmann und den 83-jährigen Claus Meinen. In jedem Jahr werden die ältesten Besucher aus einer anderen Altgemeinde geehrt. Ohne diese Aufteilung würde diese Ehrung immer nach Rodenkirchen gehen – wegen der beiden Altenheime dort. Nächstes Jahr ist Seefeld dran.

Henning Bielefeld Stadland und stv. Leitung Redaktion Nordenham / Redaktion Nordenham
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