SEEFELD In einem privaten Seniorenheim spielt das neueste Werk der Theatergruppe des Vereins Seefelder Mühle, das am Freitag, 16. November, um 20 Uhr im Mühlencafé des Kulturzentrums seine Premiere feiern wird. Das Stück „Spätlese" wurde, wie zuvor auch allen anderen Inszenierungen der Theatergruppe, von den zehn Laiendarstellern selbst entwickelt. Es gibt somit kein Textbuch und auch keine Souffleuse, die bei Pannen aushelfen könnte.

Nach ihrem letztjährigen Erfolg „Landschönheiten", bei dem die Spieler eher die komischen Charaktere auf die Bühne zauberten, soll es jetzt ernster zugehen. Regisseurin Heike Scharf legt durchaus Wert darauf, dass die Gruppe in immer wechselnden Genres ihre Qualitäten unter Beweis stellt. Man wolle sich nicht in eine bestimmte Ecke drängen lassen, sagt Heike Scharf und wählte daher das eher schwierige Thema Seniorenheim. Es sei eine Gratwanderung zwischen der Realität in den Wohnheimen und der Fiktion der von den Darstellern entwickelten Charaktere.

Bei allem Humor, der durchaus auch in diesem Stück seinen Platz hat, sei ein ernst zu nehmender Hintergrund vorhanden. Die Senioren würden zwar überspitzt dargestellt, ihre Macken und Eigenheiten überdeutlich gezeigt, aber die Darsteller wollten keineswegs die Bewohner der Seniorenheime und ihre Lebenssituation verhöhnen, macht Heike Scharf deutlich.

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„Es ist für uns eine neue Herausforderung und wir hoffen auf viele Senioren im Publikum“, so die Theaterpädagogin, die selbst vier Jahre lang als Altenpflegerin tätig war und somit ihre eigenen Erfahrungen in das Stück einfließen lassen konnte.

Darsteller in der Neuinszenierung „Spätlese" sind Uwe Hänßler, Anke Lippert, Anke Kloppenburg, Karin Rebmann, Klaus Janssen, Heike Barre, Meike Peschke, Meike Janßen, Anne Grabhorn und Anneliese Kling. Unterstützend zur Seite steht den Laiendarstellern Regieassistentin Anke Eymers, die auch für die Licht- und Tontechnik verantwortlich ist.

Nach der Premiere am 16. November sind weitere Aufführungen für den 17., 18., 20., 21., 24. und 25. November jeweils um 20 Uhr im Seefelder Mühlencafé geplant. Die Besucher erwartet ein Theater der leisen Töne und bewegenden Momente, jedoch nicht ohne den gewohnten Pfiff.

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