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Brake Mit „Gott- und Selbstvertrauen“ ist Andreas Gabriel in einem selbst konstruierten „Kajakmaran“ im Mai 2011 zu einer Europa-Umrundung in Süderstapel bei Tönning gestartet. Als der Ex-Maurermeister am 3. August 2013 wohlbehalten zurückkehrt, liegen eine abenteuerliche Reise und 8000 Seemeilen hinter ihm.

Seine Erfahrungen hat der 48-jährige – der mit dem Boot zu sich selbst unterwegs war – in seinem Reisebericht „Übers Wasser“ (Ludwig-Verlag) festgehalten. Auf Einladung der Buchhandlung Gollenstede nimmt Gabriel am Dienstag im Borgstede & Becker Haus seine Zuhörer mit auf den Törn. Kein Krimi kann spannender sein, als den Weltenbummler auf seiner Reise „ohne Geld und ohne Plan ins Blaue“ zu begleiten.

Nicht ohne Grund wollte Gabriel auf seine ganz persönliche Art erkunden, wo seine Kräfte liegen und welche Strapazen er würde aushalten können. Gabriel ist Mitte 30, als er seinen insolventen Betrieb schließen muss. Was bleibt, sind Schulden, Krankheit und ein erschüttertes Selbstvertrauen. Mit der wahnwitzigen Idee eines „Segelfahrrads“ findet der Familienvater den ersten Weg aus der Depression. Mit dem urigen, natürlich auch selbst gebautem Gefährt bringt er sich auf den richtigen Kurs: von Skagen (Dänemark) bis nach Marseille (Frankreich) radelt der Abenteurer 2000 Kilometer, ohne Geld und immer auf die Zuwendungen netter Zeitgenossen angewiesen.

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Die Umrundung Europas auf den Wasserwegen (Flüsse und Meere) wird zu seinem Meisterstück. Aus zwei ganz normalen, miteinander verbundenen Kajaks konstruiert Gabriel sich seinen „Kajakmaran“ mit einem Außenborder und zwei Riggs mit Opti-Besegelung.

Penibel führt er sein Logbuch. Nur ein paar Beispiele: nach dem Start am 3. Mai passiert er am 9. Mai Elsfleth, die Schwarzmeerküste erreicht Gabriel am 15. August 2011.

Diese Reise über fast drei Jahre ist nicht nur eine seglerische Meisterleistung, sie macht Andreas Gabriel auch zu einem neuen Menschen – mit dem Glauben an die eigene Stärke und das Wissen um die wirklich wichtigen Dinge im Leben.

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