SCHWEI Mit mehr als 100 Gästen war die Premiere der neuesten Inszenierung der Laienspielgruppe Schwei nahezu ausverkauft. Die Besucher rückten zum besseren Sehen im „Schweier Krug“ ihre Stühle zum Teil auf die spätere Tanzfläche und einige beobachteten die Szenerie bei „Een Froo mutt her“ von ihren Tischen aus.

Erstmalig wurde nach der Premiere anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Gruppe auch ein Theaterball abgehalten und die Gäste amüsierten sich zur Musik von DJ Nils Meier bis in die späte Nacht.

Der lustige Dreiakter aus der Feder von Eva Hatzelmann und die Art der Umsetzung durch die Darstellerinnen brachte den Besuchern wieder einmal viel Spaß. Sie spendeten reichlich Szenenapplaus.

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Gekonnte Darstellung

Jeanette Maschke schlüpfte gekonnt in die Rolle des alternden Bauern Bernd Martens und auch Rita Netzlaff als Bruder Jochen und Rita Scherweit als Sohn und Neffe Berni spielten ihre Hosenrollen überzeugend.

Etwas weniger Text und damit auch kürzere Auftritte hatten die Staubsaugervertreterin Martina Branding alias Anneliese Kleemeyer und die beiden Heiratskandidatinnen Anni Beck, gespielt von Ilona Nolte, und Kristina Neumann, dargestellt durch Sabrina Meier.

Das Stück spielt in der Stube des Bauernhauses, in der Spinnweben an der Tagesordnung und funktionierende Staubsauger Mangelware sind. Den Haushalt schmeißt Berni, der schon mal den Gulasch anbrennen läßt und es beim Aufräumen nicht so genau nimmt.

Da Bernd und Jochen nicht mehr ganz „taufrisch“ und schon „in der 2. Halbzeit“ angekommen sind, kann Berni auch überhaupt nicht verstehen, wieso sie sich bei „Bauer sucht Frau“ gemeldet haben, um eine Braut zu finden, die doch nur zum Saubermachen benutzt werden soll.

Berni selbst hat sich auch dort auf die Suche nach einer Braut begeben und erwartet nun seine erste Kandidatin Kristina, die jedoch zunächst für Bernd bestimmt zu sein scheint. Die Verwicklungen und Verwechselungen nehmen ihren Lauf und klären sich im Laufe des Stückes.

Das Lustspiel lebt sehr von den Dialogen, die so manchen Lacher bei den Zuschauern provozierten. Besonders schmunzeln mussten die Zuhörer bei dem heimlichen Dialog in der Kammer, als Staubsaugervertreterin Martina Branding dem unwissenden Jochen die Funktion der „Vampirette“ erläuterte und dabei um schlüpferige Bemerkungen nicht herumkam.

Bei der Begrüßung dankte Sonja Böning besonders den drei männlichen Kulissenbauern Ernst und Udo Scherweit sowie Heinz Netzlaff, die wie immer für die Möblierung und die Lichttechnik verantwortlich waren.

Wenige Textpannen

Sonja Böning und ihre Oma Agnes Pargmann halfen den Laiendarstellerinnen bei der Maske und den Kostümen. Souffleuse Nicole Schwerweit half bei den wenigen Textpannen aus.

Nach dem Stück stießen alle Beteilgten mit den Premieregästen bei einem Glas Sekt an und feierten das 25-jährige Bestehen der Laienspielgruppe Schwei.

Weitere Aufführungstermine sind am 20., 25., 27. und 28. März um jeweils 20 Uhr angesetzt. Karten können im Vorverkauf bei den Spielerinnen oder im „Schweier Krug“ erworben werden.

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