Hartwarderwurp Einen besonderen Gast hatte sich Gastwirtin Ulrike Bley zum Muttertag in die Hahnenknooper Mühle eingeladen. Es war ihr persönlicher Wunsch, und sie wollte ihn mit vielen Musikbegeisterten teilen und genießen. Es wurde zwar ein fantastisches Konzert, aber leider kamen nicht so viele Besucher wie erwartet.

Das lange Wochenende mit vielen Feiern hatte bei den potenziellen Interessierten offenbar zu viel Energie gekostet, so dass sie am Sonntagabend lieber zu Hause geblieben sind. Verpasst haben sie aber ein wirklich hörenswertes Konzert des amerikanischen Sängers und Gitarristen Chuck Plaisance, der zusammen mit drei weiteren Musikern eine energiegeladene Show auf der kleinen Bühne bot.

Sozusagen als schmückendes Beiwerk traten Tjard Cassens am Schlagzeug, Martin Zemke am Bass und die Musikerin und Agenturchefin Regina Mudrich an der Violine auf und sorgten für die Hintergrundmusik. Wobei Regina Mudrich eine ideale Ergänzung zum Gesang und Gitarrenspiel von Chuck war und stellenweise für echtes Südstaatenfeeling sorgte.

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Unglaubliche Intensität

Dabei konnte Chuck seine musikalischen Wurzeln, die in New Orleans liegen, nicht verbergen. Gerade die blueslastigen Stücke hatten ein unglaubliche Intensität, wurden getragen durch den sehr variablen durchschlagenden Gesang des Amerikaners. Gleich zu Beginn aber startete Frontmann Chuck mit zwei Sologesängen, die beeindruckender nicht hätten sein können. Ohne sich warmzusingen, legte er zwei Cat-Stevens-Klassiker hin, die so intensiv und hautnah erschienen, dass den Zuschauern der Atem stehen blieb. Mit einer moduliert voluminösen rauwarmen Stimme zog er die Zuhörer sofort in seinen Bann. Chuck schaffte es sogar, den Songs so viel Leben einzuhauchen, dass man stellenweise das Gefühl hatte, Cat Stevens persönlich stehe auf der Bühne.

Schweiß auf der Stirn

Sein großes Können und seine herausragende Stimmleistung kamen auch bei Klassikern wie „Ring of Fire“ von Jonny Cash zum Tragen. Aber mit wirklicher Inbrunst und in großer Leidenschaft versunken trug er die Blues-Stücke vor. Gefühlte 20 Minuten dauerte etwa „Happy Hooker“ von den Black Oak Arkansas, das Chuck zwar den Schweiß auf die Stirn trieb, aber in welchem er musikalisch auf dem Höhepunkt zu sein schien.

Um auch den Zuhörern die Möglichkeit zu geben, sich miteinzubringen, wurden bekanntere Songs wie „Country Road“ angestimmt, bei dem alle kräftig mitsangen. Das freute auch Chuck, und er lobte: „Thank you guys, you are awesome!“ Das „awesome“ (überwältigend) konnten die Zuhörer allerdings uneingeschränkt an den Ausnahmesänger zurückgeben und spendeten ihm begeisterten Applaus.

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