ECKWARDEN Die Premiere ihrer neuen Inszenierung „Hexensommer" feierte am Sonnabend die Eckwarder Laienspielgruppe „De Wattspöker" beim Feuerwehrball im „Eckwarder Hof". Rund 50 Zuschauer verfolgten die lustige Komödie in drei Akten von Petra Blume und hatten viel zu lachen. Dabei war alleine die Besetzung der Rollen im Vorfeld schon ein Abenteuer gewesen.

Regisseur Thomas Büsing hatte bei der Suche nach Darstellern fast nur Absagen seiner Mitspieler erhalten und deshalb die diesjährige Aufführung beinahe ausfallen lassen. Dennoch gab er nicht auf und sprach einige Neulinge an, darunter Landwirt Adri Verhoef. Der konnte sich eine kleine Rolle gut vorstellen und sagte zu, obwohl er als Holländer kein Wort Plattdeutsch spricht. Heraus kam schließlich für ihn die Hauptrolle im Stück „Hexensommer" und dort spielt er nun den Bauern Manfred.

Von seinem Bühnendebüt bei den „Wattspökern" merkte man Adri Verhoef nichts an, ebenso wenig den anderen drei Neulingen im Bunde, Fenja Becker (Tochter Tanja des Bauern Manfred), Karina Heuvelmann (außerirdische Frauke) und Carsten Brockhoff (Doktor der Physik).

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Das Stück spielt in den 80er-Jahren in einem Wohnzimmer der Landwirtschaft von Bauer Manfred. Als alleinerziehender Vater hat er so seine Problem mit seiner esoterischen und pubertierenden Tochter Tanja, die gerne einmal Woodoo-Puppen besticht und in die Sterne schaut. Sie glaubt an Außerirdische und Leben auf anderen Planeten und freut sich über die plötzlich im Feld liegende „Außerirdische" Frauke Stingler, die sie mit zu sich nach Hause nimmt.

Die Nachbarin Anna Delfs (Ute Boedecker) hat ein Auge auf Bauer Manfred geworfen und will ihm sein Land abkaufen, um eine Reitpension aufbauen zu können. Anna ist Tanja ein Dorn im Auge und sie bezeichnet sie als Hexe. Dass Anna ihren Knecht Jochen (Hans-Gerd Hansing) losschickt, um die Felder von Bauer Manfred zu zerstören, weiß Tanja natürlich nicht. Sie und alle anderen im Dorf sowie die Medien interessieren sich schließlich brennend für die plötzlich aufgetauchten Eckwarder Kornkreise auf Bauer Manfreds Feldern.

Für die Bühnentechnik sorgten Wilfried Schröder, Thomas Büsing und Jan Brüning. Michaela Emmert und Beate Immoor kümmerten sich um Kostüme und Maske und Isa Bruns half den Spielern als Topusterin bei Textpannen.

Weitere Aufführungen von „Hexensommer" finden am 10. Oktober um 20 Uhr mit anschließender Feier zum 13-jährigen Bestehen der „Wattspöker" und am 12. Oktober um 15 Uhr mit Kaffee und Kuchen im "Eckwarder Hof" statt.

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