TOSSENS Als Wiederaufnahme – nach der Premiere kurz vor den Sommerferien 2008 – zeigten die Mitglieder der Theater-AG an der Zinzendorfschule Tossens gleich zweimal ihre selbst geschaffene Bühnenfassung des berühmten Textes von Antoine de Saint-Exupery über den Sinn des Lebens und den Umgang mit dem Tod.

Ihre Mitschüler hatten vormittags Gelegenheit zuzuschauen, Eltern, Freunde und Interessierte konnten zur abendlichen Aufführung kommen.

Mit ebenso spar- wie wirksamer Bühnendekoration schufen Fee Anthea Ricker und Nele Logemann Räume, in denen die fünf Schauspielerinnen agierten. Imke Hansing sorgte für die Musik in den Umbaupausen und steuerte die Beleuchtung. Deike Ennen-Hansing war für den Spot veranwortlich, mit dem die Figuren quasi aus der Handlung heraustreten und sie kommentieren konnten.

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Als Bruchpilot fand sich der Erzähler (Charlotte Tölke), de Saint-Exuperys alter Ego, in einer Wüste wieder, gezwungen das eigene Flugzeug zu reparieren, um nach Hause zurückkehren zu können. Dort begegnete „ihm“ der kleine Prinz (Jaspal Sandal), der auf die Erde geratene Bewohner eines Mini-Planeten mit drei Vulkanen und einer Rose.

Ein Disput mit jener geliebten Rose war der Auslöser einer Reise durchs All gewesen, bei der es zu Begegnungen mit „Erwachsenen“ kam. Im Gespräch mit dem Piloten über diese Erfahrungen philosophiert er über die Liebe, das Leben und den Tod.

In Rückblenden sah man auf der Bühne einen einsamen König, einen ernsten Rechner, einen eitlen Mann, einen Verkäufer-Typen, den Nachtwächter eines Planeten mit nur minutenlangem Tag, einen traurigen Alkoholiker, einen Fuchs und eine verführerische Schlange. Im Wechsel verkörperten Judith-Clara Ahlers, Lena Feldtange und Marieke Einbrodt diese Typen und verliehen ihnen überzeugend Stimme und Gestalt.

Durch das große Verständnis, das Charlotte Tölkes fantasiebegabter Erzähler, dessen Mutter seine Träumereien nicht gemocht hatte, zeigte, schafft er dem liebevoll und märchenhaft gestalteten kleinen Prinzen mit seinem orientalischen Kostüm und den lustigen gelben Haaren ein Forum.

Dessen naiv-idealistische, zivilisationskritische und ökologische Einstellung rührte das Publikum immer wieder – so wie es auch die Lektüre des Ursprungstextes so oft getan hat.

Theaterpädagogin Ellen Walther und „ihre“ Akteurinnen wollen sich mit diesem Stück um die Teilnahme an den Schultheatertagen in Oldenburg bewerben.

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