Brake Das Forum des Berufsbildungszentrums (BBZ) war am Donnerstagabend der Startpunkt zu einer fantastischen musikalischen Weltreise. „Classic meets Swing and Pop“: Das Publikum durfte die „Reisenden“ – das Polizeiorchester Niedersachsen – auf ihrer Tour begleiten. Und dafür gab es begeisterten Beifall ohne Ende.

Zum dritten Mal gastierte das Polizeiorchester unter der Leitung von Thomas Boger in Brake, und wieder einmal handelte es sich um ein Benefizkonzert. Der Erlös, so versprach Bürgermeister Michael Kurz (SPD) in seiner Begrüßungsansprache, werde für die geplante Reaktivierung des Präventionsrates der Stadt Brake eingesetzt. Da kein Eintritt genommen wurde, hatte die Evangelische Kirchengemeinde Klingelbeutel für Spenden zur Verfügung gestellt. Kurz: „Es muss nicht nur klingeln, es darf auch rascheln.“ Und das tat es auch. Knapp 800 Euro kamen laut Michael Kurz für den Präventionsrat zusammen.

Mit einem schwungvoll- militärischen Quickstep von Camille Saint-Saens „Pas Redoublé“ nahm das Orchester in Frankreich Fahrt auf. Gleich danach ging es weiter nach Russland mit Michael Glinkas Ouvertüre zur Oper „Ruslan und Ludmilla“.

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Die „Serenade“ von Derek Bourgeois, dem englischen Komponisten mit französischem Namen, bereitete dem Ensemble trotz kniffeliger Taktvorgaben keine Probleme; aus dem lieblichen und einschmeichelnden Stück war auch ein bisschen Ravels „Bolero“ herauszuhören.

Mit Charme und Witz führte Conférencier Andreas Lepke das Publikum in die diversen Stücke des Repertoires ein. Auch zur Entstehung der Hymne aller Neapolitaner, „Funiculi – Funicula“ von Luigi Denza, wusste Lepke einiges zu erzählen: „Das Stück wurde 1880 zur Eröffnung der Seilbahn zum Vesuv gespielt. Die Seilbahn ist längst zerstört, aber das Lied ist unsterblich.“ Die fulminante Hommage an Neapels Hausberg begann mit einem dramatischen Intro: Das war Musik wie ein Vulkanausbruch.

Nach irischen Stippvisiten mit „Oh Dannyboy“ und Michael Flatleys „Riverdance“ ging es nach der Pause beswingt in amerikanische Gefilde – und es schlug die Stunde der Solisten. Allen voran verzauberten die Saxofonisten Gregor Busch und Fynn Großmann die Zuhörer mit professioneller Virtuosität. Nach dem rasanten Medley „Salut to American Jazz“ setzte Fynn Großmann auf dem Tenorsaxofon mit dem Stück „Mc Arthur’s Park“ einen brillanten Schlusspunkt.

Nach langen, stehenden Ovationen hatte sich das Publikum Zugaben erklatscht, und wer sich heimlich Glenn Millers Welthit „In the Mood“ gewünscht hatte, der wurde nicht enttäuscht. So ging ein tolles Konzert zu Ende.

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