FRIEDRICH-AUGUST-HüTTE Aus dem Geschäft ihres Mannes hat sich Rita Lahmann bisher immer herausgehalten. Nun, da er verstorben ist, muss sie plötzlich das Speditionsbüro ganz alleine leiten. Und das ist gar nicht so einfach. Die Anerkennung ihrer männlichen Mitarbeiter muss sich Rita Lahmann erst erkämpfen. Und dann ist auch noch der Mitbewerber. Spediteur Hannes Diekmann (Gerd Hantke) hat nicht nur ein Auge auf die Witwe geworfen, sondern auch auf den Betrieb.

Auch wenn sich Rita Lahmann erst in die Geschäfte hineinfummeln muss. Eines lernt sie ganz schnell: „Wat steiht, köst Geld“. Diese Weisheit aus dem Speditionsgewerbe ist zugleich der Titel des neuen Stücks, mit dem die Plattdüütschen der Niederdeutschen Bühne Nordenham am Donnerstag, 15. März, Premiere feiern. Um 20 Uhr öffnet sich im Kasino Friedrich-August-Hütte der Vorhang für die Komödie, die Ingo Sax geschrieben hat.

Seit Anfang Dezember proben die Plattdüütschen. Für Gudrun Oeltjen-Hinrichs aus Oldenburg ist es die zweite Regiearbeit bei der Nordenhamer Bühne. Der Vorsitzende des Theatervereins, Rolf Puhl, ist froh, eine so engagierte Regisseurin gewonnen zu haben. Gudrun Oeltjen-Hinrichs ist Theaterpädagogin und hat mitgeholfen, bei den Plattdüütschen eine Jugendgruppe aufzubauen.

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Aber nicht nur die Regisseurin ist mit viel Ehrgeiz bei der Arbeit. Das gilt auch für die Schauspieler. Wieder einmal bieten die Plattdüütschen eine Mischung aus alten Hasen und weniger erfahrenen Darstellern auf. Zum zweiten Mal dabei ist Heiko Dietz. Er stammt aus Hessen, und wie Rolf Puhl mitteilt, wusste er bis vor anderthalb Jahren gar nicht, dass es so etwas wie Plattdeutsch gibt. Inzwischen hat er aber nicht nur die Sprache gelernt. Rolf Puhl ist von seiner Bühnenpräsenz überzeugt. Von der Niederdeutschen Bühne Brake haben sich die Plattdüütschen Rolf Penningroth ausgeliehen.

Die Zuschauer dürfen gespannt sein, ob es Renate Brüggemann alias Rita Lahmann gelingt, sich in der Männerwelt Respekt zu verschaffen. Das neue Stück der Plattdüütschen verspricht auf jeden Fall jede Menge Spaß.

Zehnmal wird das Stück „Wat steiht, köst Geld“ im Kasino Friedrich-August-Hütte aufgeführt. Abendvorstellungen (Beginn: 20 Uhr) sind am 15., 22., 23, 24., 29., 30. und 31. März. Nachmittagsvorstellungen (Beginn 15 Uhr) sind am 17., 18. und 25. März. Die Karten gibt es im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Nordwest-Zeitung an der Bahnhofstraße 31.

Die Darsteller sind Renate Brüggemann (Speditionschefin Rita Lahmann), Andrea Thormählen (Tochter Kalli Lahmann), Heiko Dietz (Lagerarbeiter Jens Utermöhlen), Lutz Bode (Lagermeister Walter Schemming), Gerd Hantke (Spediteur Hannes Diekmann), Reiner Böning (Trucker Willi) und Rolf Penningroth (Trucker Aage Jespersen).

Hinter den Kulissen: Gudrun Oeltjen-Hinrichs (Regie), Heidrun Winter (Regieassistenz), Silvia Schmertmann (Inspizienz), Edith Dirksen (Souffleuse), Angelika Fensch, Sonja Bieber und Sylke Rautzenberg (Maske und Frisuren), Georg Modersitzki, Alexander Cleve, Manfred Scherotzki, Werner Scholz und Gerold Heien (Bühnenbau), Georg Modersitzki und Manfred Scherotzki (Bühnenmalerei), Almut Kowalski (Kostüme), Rolf Puhl (Requisiten und Fotos), Detlef Jansen und Kevin Heimbucher (Technik).

Zehnmal wird das Stück „Wat steiht, köst Geld“ im Kasino Friedrich-August-Hütte aufgeführt. Abendvorstellungen (Beginn: 20 Uhr) sind 15. 22., 23, 24., 29., 30. und 31. März. Nachmittagsvorstellungen sind (Beginn 15 Uhr) sind am 17., 18. und 25. März. Die Karten gibt es im Vorverkauf in der Geschäftsstelle der Nordwest-Zeitung an der Bahnhofstraße 31.

Die Darsteller sind Renate Brüggemann (Speditionschefin Rita Lahmann), Andrea Thormählen (Tochter Kalli Lahmann), Heiko Dietz (Lagerarbeiter Jens Utermöhlen), Lutz Bode (Lagermeister Walter Schemming), Gerd Hantke (Spediteur Hannes Diekmann), Reiner Böning (Trucker Willi) und Rolf Penningroth (Trucker Aage Jespersen).

Hinter den Kulissen: Gudrun Oeltjen-Hinrichs (Regie), Heidrun Winter (Regieassistenz), Silvia Schmertmann (Inspizienz), Edith Dirksen (Souffleuse), Angelika Fensch, Sonja Bieber und Sylke Rautzenberg (Maske und Frisuren), Georg Modersitzki, Alexander Cleve, Manfred Scherotzki, Werner Scholz und Gerold Heien (Bühnenbau), Georg Modersitzki und Manfred Scherotzki (Bühnenmalerei), Almut Kowalski (Kostüme), Rllf Puhl (Reqisiten), Detlef Jansen und Kevin Heimbucher (Technik)

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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