NORDENHAM NORDENHAM - Selten war die Osterfeuerwiese in Ellwürden so matschig wie in diesem Jahr. Das veranlasste Hans-Wilhelm Biermann, 1. Vorsitzender des Bürgervereins, die „Ellwürder Wattwander-Saison“ für eröffnet zu erklären.

Doch trotz des äußerst nassen Untergrundes mit teichgroßen Pfützen und knöcheltiefen Matschlöchern wagten es einige Hundert Menschen bis ans Feuer. Einige Tausend Besucher näherten sich dem Feuer nur bis zum Ende der befestigten Wege oder blieben auf dem Bahndamm stehen, von wo aus sie trockenen Fußes das traditionelle Abbrennen des Sträucherberges verfolgten.

• Auch in Blexen zogen einige Tausend Besucher zum Osterfeuer – zumal der Ort mit einer dicken Rauchwolke bedeckt war. Zum Programmauftakt spielte der Spielmannszug der Johanniter Rodenkirchen zum Platzkonzert auf. Es folgte der Fackelzug der Jugendfeuerwehr durch das Dorf.

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Den Kids war es dann auch vorbehalten, den Sträucherberg in Brand zu setzen. Dank der neu gezogenen Gräben war die Osterfeuerwiese gut abgetrocknet, so dass die Familien mit Straßenschuhwerk bis ans Osterfeuer herantreten konnten.

Die dicke Rauchfahne versperrte ihnen allerdings den Rückweg: Der schmale Zugang „Zur Alten Schanze“ lag in dichtem Feuerqualm. Zurück ging es nur mit angehaltenem Atem und schnellen Schritten durch die trübe Luft.

Dorfgemeinschaftssprecher Uwe Böger zeigte sich mit dem Fest zufrieden. Er dankte vor allem Bodo Koch, der durch großen privaten Einsatz zum Gelingen des Festes beigetragen habe. Für das kontrollierte Abbrennen des Sträucherberges war die Blexer Feuerwehr zuständig.

• Ebenfalls unter der Regie der Feuerwehr wurde das Osterfeuer in Phiesewarden am Wochenende aufgefahren und am Sonntagabend abgebrannt. „Wir haben nicht eines der kleinsten Osterfeuer in der Stadt“, betont Achim Ocken von der Ortsfeuerwehr. Wie er sind auch die anderen Kameraden stolz darauf, in diesem Jahr den beachtlichen Sträucherberg zusammen getragen und mittels Nachtwachen vor dem frühzeitigen Abbrennen – wie es im vergangenen Jahr geschehen ist – zu bewahren.

„Früher haben die Jugendlichen die Sträucher mit dem Karren zusammengefahren“, erinnerte Rainer Padeken an die historischen Osterfeuer, „heute hängt da viel mehr dran.“ So dankte Ortsbrandmeister Georg-Werner Biermann den Helfern und Spendern sowie denen, die ihre Fahrzeuge zur Verfügung gestellt haben.

Dank hörten die Ellwürder Osterfeuer-Aktiven des Bürgervereins vom frisch gewählten Vizeortsbürgermeister Horst Milotta. Das Interesse am Osterfeuer sei groß, sagte er. Es reiche weit über die Ortsgrenzen von Ellwürden und Abbehausen hinaus.

Er lobte die Organisatoren, deren Konzept wieder aufgegangen sei. Insbesondere dankte er allen freiwilligen Helfern: „Wir haben Euch bewundert, wie Ihr bei Wind und Wetter Sträucher zusammen gefahren habt“, so Horst Milotta.

• Feuerwerke, Fackelzüge, Bratwurst und reichlich Getränke: Die Osterfeuer waren in diesem Jahr wieder kleine Volksfeste, die nach der Winterzeit die Menschen wieder zum Klönen und Feiern zusammenführten.

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