Waddens Seit 150 Jahren befindet sich die Gaststätte „Titanic“ im Besitz der Familie Finkenstädt. Nun droht der wirtschaftliche Untergang, schließlich versank der prächtige Ozeanriese vor gut 100 Jahren auf den Boden des Meeres. Das wiederum lässt die Oma des Hauses nicht zur Ruhe kommen. Rosalinde Finkenstädt flitzt als unruhiger Geist durch die urige Dorfkneipe, denn sie hat zu oft den Film vom Untergang des Schiffes gesehen.

Bereits vor Wochen war die Premiere der Waddenser Laienspieler „De Titanic droff nich unnergahn“ ausverkauft. Mit Recht, denn der Dreiakter aus der Feder von Helmut Schmidt hat alles, was zu einer guten Komödie gehört. Witzige Dialoge, eine originelle Handlung und bestens aufgelegte Darsteller, die ihren Rollen pralles Leben einhauchen. Da wäre zum einen Ulla Schneider, sie schlüpft gekonnt in die Rolle der durchgeknallten Oma Finkenstädt. Im Nachthemd schwebt sie als Rose, der tragischen Frauenfigur aus dem Titanic-Film von James Cameron, über die Bühne, auf der Suche nach ihrem geliebten Jack.

Hermann und Elvira Finkenstädt (toll gespielt von Hans-Otto Neckritz und Heike Antons) haben ihre Last mit der tüdeligen Oma. Ihr Enkel Jan (Olaf Keiser) weiß nicht, wie ihm geschieht, als „Rose“ ihn als „Jack“ zu erkennen glaubt und ihrer Freude stürmisch Ausdruck verleiht. Dabei hat die Familie ganz andere Sorgen. Der Gasthof steht vor der Pleite. Wirt Hermann erwartet einen zahlungskräftigen Käufer, der in der Figur eines bayrischen Schlitzohres bald erscheint. Josef Schaffernich (Harald Düser) kauft schließlich die Dorfkneipe weit unter ihrem Wert und will bald „seine Mädels“ nachkommen lassen.

Nach der Renovierung öffnet der Club Titanic zum Entsetzen von Elvira und der Frauenbeauftragten Gabriele Sander (Elke Böker) seine Türen. Nicht begeistert von dem schamlosen Treiben ist der Pastor Tobias Nackenhorst (Monika Hattermann). Zunächst noch unwissend, nimmt der fromme Mann Kontakt mit den beiden leichten Damen Tamara und Angie (Ulrike Hinrichs und Rita Sangkuhl) auf und treibt den Skandal auf die Spitze, auf der Bühne geht es hoch her.

In den weiteren Rollen wirken mit Rolf und Annegret Müller sowie Ria Meyer. Für die flotte Inszenierung sind Hans-Georg Schröder und Waltraut Dierks verantwortlich, während Ina Bruns, Angela Petz und Doreen Meinköhn die Darsteller mit dem passenden Kostümen und Maske ausgestattet haben.

->  Weitere Aufführungstermine im Gasthaus Butjenter: Freitag, 13. Februar, ab 19.30 Uhr; Sonntag, 15. Februar, 14 Uhr; Freitag, 20. Februar, 19.30 Uhr; Sonntag, 22. Februar, 14 Uhr; Freitag, 27. Februar, 19.30 Uhr und Sonntag, 1. März, 14 Uhr.

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