Nordenham Die Eisbahn ist schon seit vielen Jahren die Attraktion des Nordenhamer Weihnachtsmarktes. Jahr für Jahr bereitet die Finanzierung allerdings große Probleme. Von den Einnahmen alleine kann Veranstalter Peter Böseler die Kosten nicht decken. Er ist auf Sponsoren angewiesen. Und die Suche nach Geldgebern ist immer wieder eine Zitterparty mit ungewissem Ausgang. Peter Böseler macht kein Geheimnis daraus, dass die Sponsorensuche auch in diesem Jahr wieder schwierig ist. Umso mehr werden sich viele darüber freuen, dass es auch in diesem Winter wieder einen Weihnachtmarkt mit „Nordenham on Ice“ gibt.

„Es bleibt alles wie gehabt“, teilt Peter Böseler auf Nachfrage mit. Er habe sich entschlossen, „in diesem Jahr noch einmal den Weihnachtsmarkt zu veranstalten“. Was diese Aussage für die kommenden Jahre bedeutet, lässt der Zeltverleiher aus Schweierzoll offen. Aber der Nordenhamer Weihnachtsmarkt 2019 ist gesichert. Und mehr noch: Er wird diesmal insgesamt fünf Wochen dauern.

Die Eröffnung ist für Samstag, 30. November, geplant. Bis zum 5. Januar sollen Glühweinbuden, Kinderkarussell und Eisbahn auf dem Marktplatz in Betrieb sein. Dass sich der Weihnachtsmarkt über die Feiertage hinaus zieht, hat vor allem damit zu tun, dass für den 29. Dezember ein verkaufsoffener Sonntag geplant ist. Und da bietet es sich natürlich an, dass an diesem publikumsträchtigen Einkaufstag auch die Buden auf dem Marktplatz und das Eiszelt geöffnet sind. Der verkaufsoffene Sonntag steht unter dem Motto „Willkommen 2020“. Die Geschäfte werden dann in der Innenstadt in der Zeit von 12 bis 17 Uhr geöffnet sein. Der vorletzte verkaufsoffene Sonntag des Jahres ist übrigens am 20. Oktober. Dann findet in Nordenham der traditionelle Ochsenmarkt statt.

Nach den Worten von Peter Böseler ist die Suche nach Sponsoren für „Nordenham on Ice“ noch nicht abgeschlossen. Geldgeber werden vor allem für den Betrieb der Eisbahn benötigt. Sie ist gerade für die Kinder und Jugendlichen eine große Attraktion. Zahlreiche Schulen und Kindergärten buchen die Eisbahn an den Vormittagen. Nachmittags und abends wird sie von der Öffentlichkeit genutzt. Aber der Aufbau und der Betrieb der Eismaschinen verursachen hohe Kosten, vor allem dann, wenn die Temperaturen nicht so winterlich sind, wie es sich für einen Winter gehört.

Genau beziffern lassen sich die Kosten für „Nordenham on Ice“ nicht. Aber der Veranstalter geht von rund 25 000 Euro aus. Und durch die Einnahmen allein kommen die nicht wieder herein. Deshalb steht die Finanzierung des Eislaufvergnügens, das der Verein Nordenham Marketing & Touristik (NMT) im Jahr 2003 erstmals organisiert hatte und das seit 2008 von Peter Böseler veranstaltet wird, jedes Jahr erneut auf wackeligen Beinen.

Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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