Nordenham Der Kunstverein Nordenham freut sich, eine neue Ausstellung präsentieren zu können. Ab Samstag, 16. Februar, werden Werke des Künstlers Nikolai Estis in den Räumen im Alten Rathaus in Nordenham gezeigt. Der Kontakt zu dem russischen Künstler sei durch Zufall zustande gekommen, erzählt die Vorsitzende Jane Agena.

„Eines unserer Mitglieder hat mit dem Künstler im gleichen Krankenhaus in Hamburg gelegen, der gab uns den Tipp, dass wir uns an Nikolai Estis melden können, falls wir noch jemanden für eine Ausstellung suchen“, sagt sie.

Gesagt getan – Vorstandsmitglied Hans-Heinrich Berends schrieb den Künstler an und bekam prompt eine Antwort. Am Samstag, um 17 Uhr wird nun die Ausstellung mit Werken aus verschiedenen Zyklen des Künstlers eröffnet. Titel der Ausstellung ist „Raum und Gestalt“.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den Corona-Update-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Die Fotografin Kathrin Wahrendorff, die den Künstler seit Jahren begleitet, wird Nikolai Estis vorstellen und eine Einführung in sein Werk geben. Anschließend ist eine Bilderschau geplant. Denn Nikolai Estis wird zur Vernissage persönlich nach Nordenham kommen. Auf einer Staffelei stellt er, mit musikalischer Untermalung, zusätzliche Bilder vor, die nicht zu den 30 Stücken der Ausstellung gehören.

Gezeigt werden Tempera-Bilder, die dem Aquarell sehr ähnlich sind. Die Werke entstanden in den 1990er und 2000er Jahren. Sie stammen aus den Zyklen „Vögel“, „Flügel“, „Gestalten“, „Türme“ und „Kompositionen“. Die Bilder werden von „überweltlichen und mystischen Wesen“ bevölkert, heißt es in der Ankündigung.

Nikolai Estis wurde im August 1937 in Moskau geboren. Er studierte an der Moskauer Kunsthochschule und arbeitete ab 1960 als freier Künstler. Von Anfang an wandte er sich gegen die russische Kunstdoktrin des Sozialistischen Realismus, heißt es in der Ankündigung der Vernissage. Der Sozialistische Realismus ist von einer Wirklichkeitsnähe geprägt, die keine Abstraktion und Ästhetisierung zulässt.

Seit den 1960er Jahren hat Nikolai Estis seine Werke in mehr als 70 Ländern ausgestellt, darunter Russland, Deutschland, Estland, und Norwegen. Seit 1996 lebt der Künstler in Pinneberg und Moskau.

Nach wie vor sind seine Werke auf internationalen Ausstellungen, Messen und Auktionen sehr begehrt, heißt es in der Ankündigung. Die Ausstellung läuft vom 12. Februar bis zum 12. April. Sie ist montags bis freitags von 9 bis 12 Uhr, dienstags von 14 bis 16 Uhr und donnerstags von 14 bis 17 Uhr geöffnet. Weitere Termine können vereinbart werden.

Merle Ullrich Brake / Redaktion Brake
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.