Nordenham Unter dem Leitwort „Unsere Identität: Christus bezeugen“ zeigten Katholiken am Diasporasonntag in Deutschland ihre Solidarität mit Menschen, die in extremer Diasporasituation ihren Glauben leben. Organisiert wurde dieser Tag vom Bonifatiuswerk der deutschen Katholiken. Im nördlichen Teil des Offizialatsbezirks Oldenburg stellen sie nur einen geringen Teil der Bevölkerung.

In Nordenham feierte Pfarrer Karl Jasbinschek am vergangenen Sonntag in der St.-Willehad-Kirche einen Gottesdienst mit seiner Gemeinde. Als Gäste waren Annemarie Herbers und Arnold Kalvelage vom Vorstand des diözesanen Bonifatiuswerkes dazu gekommen.

Es sei gut, dass es die Solidarität gebe und eine Diasporagemeinde wie St. Willehad von anderen Menschen in Deutschland mitgetragen werde, freute sich Karl Jasbinschek. Auffälliges Zeichen dieser Hilfe seien die rapsgelben Boni-Busse, mit der Kinder und Senioren transportiert würden und so die Gelegenheit bekämen, den Kindergarten, den Gottesdienst oder andere Veranstaltungen der Gemeinde besuchen zu können. Vier solcher Busse gibt es in der Flächengemeinde Nordenham. „Eine Gemeinde muss Menschen, die noch nicht und nicht mehr selbst fahren können, dabei helfen, am Gemeindeleben teilzunehmen“. Das ginge jedoch nur mit Hilfe von außen. Das Bonifatiuswerk zahle daher bei den Bussen zwei Drittel der Anschaffungskosten.

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Seit 1849 unterstütze es Menschen in der Diaspora, stellte Annemarie Herbers das Hilfswerk in der Predigt vor. Im Auftrag der Deutschen Bischofskonferenz sei es heute nicht nur in Deutschland, sondern auch in Nordeuropa und im Baltikum tätig.

Mit über 12 Millionen Euro hat das Werk im vergangenen Jahr Projekte unterstützt. In Nordenham hat es neben einigen Bonibussen auch den Bau des neuen Pfarrzentrums mit 66 500 Euro bezuschusst. Seine Unterstützungen im Bereich der Bauhilfe, der Glaubens-, Kinder- und Jugendhilfe und der Verkehrshilfe finanziere es ausschließlich durch Spenden, erklärte Annemarie Herbers. Eine Mitgliedschaft koste nur 24 Euro im Jahr und sei gut angelegtes Geld.

„Nur die Gemeinschaft, in der wir gestärkt werden, kann uns helfen, unseren Glauben zu leben“, dankte Karl Jasbinschek dem Bonifatiuswerk für die Unterstützung seiner Gemeinde.

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