Nordenham Wie musikalisch die Schülerinnen und Schüler des Gymnasiums Nordenham sind, wurde am Samstag eindrucksvoll in der Jahnhalle unter Beweis gestellt: Rund 80 junge Musiker standen beim 9. Gymnagroove auf der Bühne und zeigten sowohl in der Klassik als auch in Rock und Pop was sie drauf haben.

Gleich zwei Veranstaltungen musste das Gymnasium auf die Beine stellen: Während am Nachmittag vor allem die Instrumentalmusik und die Klassik im Vordergrund standen, gehörte der Abend in der Jahnhalle ganz der „jungen“ Musik. Den Auftakt für diesen Gymnagroove-Tag machte die Orchester-AG unter der Leitung von Beate Hermenau.

Drei Lieder – „Magic Carpet Ride“ von Peter Wilson, „Hedwig’s Theme“ aus der Harry-Potter-Filmreihe und „Pirates of the Carribean“ präsentierte das junge Orchester. Danach folgten unter anderem das Querflöten-Quartett von Lehrerin Birgit Klostermann und die Bläserklassen von Annette Grunwald und Julia Mehrens.

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Für Begeisterung beim Publikum sorgten aber nicht nur die instrumentalen Stücke zwischen der „Gavotte“ von Johann Sebastian Bach und Frederic Chopins „Militärpolonaise“: Auch die Gesangsdarbietungen von Theresa Eger, Maryana Müller, Amelie Wilkens und der erst zwölfjährigen Diana Wolf sorgten für anhaltenden und begeisterten Applaus.

Und so ging es am Abend weiter: Eingeläutet von der Band „Giants“ unter der Leitung des leider verhinderten Yeti Mansena, und mit Sängerin Theresa Eger, wurde es rockig und poppig. Mehrere Gesangsduos und Bands, darunter auch die „Allstars“ der Zinzendorfschule“, die Schulband „Highheads“ und die Metal-Band „Keep Me in Your Prayers“, rundeten den Gymnagroove ab.

„Wir sind wirklich begeistert von der großen Resonanz“, sagte Annette Grunwald gegenüber der NWZ. Vor allem da der Vorverkauf anfangs etwas schleppend lief, sei man mit dem Endergebnis wirklich zufrieden gewesen. „Ich denke, wir konnten zeigen, welche Vielfalt wir bieten“, so die Lehrerin und Mit-Organisatorin des Gymnagroove. Eine Vielfalt, die auch auf Kooperationen zurückzuführen ist: „Die Musikschule oder auch Yeti Mansena müssen da zum Beispiel auf jeden Fall erwähnt werden“, sagte Annette Grunwald.

Nach dem neunten Gymnagroove steht fest: So manch ein Castingshow-Teilnehmer kann sich an den jungen Sängerinnen und Sänger ein Vorbild nehmen: Talent haben sie – genau wie ihre Klassenkameraden an den Instrumenten – allesamt. Es muss nur gefördert werden und schon präsentieren sie einen Ohrenschmaus, der sich nicht verstecken muss.


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Claus Arne Hock Redakteur / Online-Redaktion
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