Nordenham /Saint-Étienne-Du-Rouvray Im Alter von nur 13 Jahren für ein paar Auftritte mit einer Band nach Frankreich fahren? Für viele Schüler unvorstellbar. Nicht aber für Justin Ehré. Der Achtklässler hat mit seiner Musikgruppe schon drei Reisen ins Ausland unternommen. Diesmal ist Saint-Etienne-du-Rouvray, Nordenhams Partnerstadt in der Normandie, das Ziel gewesen.

Anlass der Frankreich-Tour war die Teilnahme an dem Festival „Yes or Notes“ im Musikzentrum Georges Déziré. Bei der Veranstaltung zeigten über 50 Bands, in denen Hobbymusiker ebenso vertreten waren wie Profis, ihr Können. Sie präsentierten in drei Sälen ein bunt gemischtes Programm, vorrangig mit Pop-, Rock- und Jazzmusik. Mit dabei waren zwei junge Pop- und Formationen aus Nordenham: High Heads und Hard Birth.

Band des Gymnasiums

Bei den High Heads handelt es sich um die siebenköpfige Schulband des Gymnasiums Nordenham unter der Leitung von Annette Grunwald. Die Musiklehrerin hat das französische Festival bereits zum dritten Mal mit ihren Nachwuchstalenten besucht. Zu der Musikgruppe gehören die Abiturientin Lisa-Marie Dindas (Gesang), die Zehntklässler Til Jasper Kara (Gitarre), Finley Sewelies (Bass) und Theresa Eger (Gesang), die Neuntklässler Alicia Keller (Trompete und Gesang) und Ben Minßen (Keyboard) sowie der Achtklässler Justin Ehré (Schlagzeug).

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Als zweite Musikgruppe aus Nordenham war die Jahnhallenband Hard Birth in Saint-Étienne-du-Rouvray am Start. Neben Lisa-Marie Dindas und Ben Minßen, die in beiden Bands spielen, besteht die Formation aus Ben Göckemeyer (Gitarre, 10. Klasse Gymnasium), Sebastian Schmidt (Schlagzeug, 9. Klasse Oberschule I) sowie Davina Carstens (Gesang) und Aliya Candogan (Bass), die beide die 11. Klasse des Fachgymnasiums Brake besuchen. Sie überzeugten nicht nur mit gecoverten Songs, sondern hatten auch drei selbstkomponierte Stücke im Gepäck.

Die jungen Musikbotschafter aus Nordenham bekamen viel Lob von den Gastgebern. „Man sieht, wie sich die Schüler stetig weiterentwickeln“, sagte Luc Gosselin, „das ist toll.“ Der Leiter des Musikzentrums hatte die beiden Gruppen bereits im vergangenen Jahr erlebt.

Die Nordenhamer Schüler standen auch mit französischen Musikern auf der Bühne. Die Jugendbands Strikeback und West in Time waren im vergangenen November in der Wesermarsch zu Besuch gewesen. Nun folgte ein gemeinsamer Auftritt in der Normandie. Zudem gaben die Bands aus der Unterweserstadt ein Konzert im Collège Picasso, einer französischen Mittelschule in Saint-Étienne-du-Rouvray

Diese Art der internationalen Begegnung und Freundschaft sorgt auf beiden Seiten für viele unvergessliche Momente. Dazu trägt bei, dass die Schüler während ihrer mehrtägigen Aufenthalte im jeweils anderen Land privat bei Familien wohnen.

Bei ihrer Frankreich-Reise wurden die Schülerbands von den Lehrkräften Annette Grunwald, Sabrina Pargmann und Harald Nolte sowie von Lennard Spiekermann begleitet, der ein Freiwilliges Soziales Jahr in der Jahnhalle absolviert. Stefan Jaedtke, der Jahnhallenleiter und eigentliche Hauptorganisator dieses Musikeraustauschs mit der Partnerstadt, konnte krankheitsbedingt nicht mitfahren.

Bis nächstes Jahr

Ob die französischen Bands Strikeback und West in Time in diesem Herbst wieder zu Gast in der Wesermarsch sein werden, ist noch unklar. Ein erneuter Besuch der Nordenhamer Schülerbands in Frankreich steht aber schon fest auf dem Programm. Deswegen verabschiedete sich die Sängerin Theresa Eger von ihrer französischen Gastfamilie mit den Worten „On se revoit l’année prochaine“ – bis nächstes Jahr.

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