Nordenham „Es ist schon ein irres Gefühl, wenn man den Namen seiner Band bei Amazon eingibt und tatsächlich ein Ergebnis bekommt“, sagt Detlef Glückselig. Wie seine Bandkollegen gerät der Bassist von Am I Five immer mal wieder in Versuchung, kramt das Smartphone aus der Tasche und freut sich, dass in den gängigen Download-Portalen für Musik auch das erste Album der Nordenhamer Gruppe zu finden ist. Inzwischen sind die Songs auch auf CD zu haben.

Magische Stimme

Natürlich gehört zu einer solchen Veröffentlichung eine CD-Release-Party. Sie findet am nächsten Freitag, 2. März, ab 19.30 Uhr in der Frisierbar Headliner an der Bahnhofstraße statt. Dort bekommt das Publikum neben den fünf Songs, die es aufs Debütalbum geschafft haben, jede Menge weitere Stücke zu hören: Pop, Rock, Funk mit deutschen und mit englischen Texten: abwechslungsreich, ambitioniert. Ein bunter Stilmix, der zusammengehalten wird von der Magie einer zauberhaften Stimme, die mal sanft zum Dahinschmelzen, mal rockig-röhrig rüberkommt. Merle Markwart ist ohne Zweifel das akustische Wiedererkennungsmerkmal von Am I Five.

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Mit einer Release-Party will die Nordenhamer Gruppe Am I Five die Veröffentlichung ihrer ersten CD feiern. Sie findet am Freitag, 2. März, ab 19.30 Uhr in der Frisierbar Headliner an der Bahnhofstraße statt. Der Eintritt ist frei. Bei der Release-Party ist selbstverständlich auch die CD erhältlich. Sie kostet sieben Euro. Das Album ist als Download auch auf den gängigen Musik-Portalen zu haben.

Mehrere Live-Konzerte stehen schon fest für dieses Jahr. Nach der Release-Party spielt die Band am 3. März in Kuddels Musikkneipe in Bremerhaven, am 9. Juni beim Ton-&-Takt-Sommerfestival in Blexen, am 9. August in Tossens am Strand, am 26. August im Fedderwardersieler Hafen und am 18. September im Meisenfrei in Bremen.

Sehen Sie ein Video unter www.youtube.com/watch?v=zQpDJA1sNI www.youtube.com/watch?v=zqpdjap1sni

Zur Formation gehören neben der Sängerin und dem Bassisten noch der Gitarrist Sven Pelzer, der Keyboarder Frank Eisermann und der Schlagzeuger Volker Hofschildt, der nicht nur den Takt vorgibt, sondern sich zu 99 Prozent um die „Fummelarbeit“ kümmert, die die Produktion einer CD mit sich bringt. Volker Hofschildt betreibt in Blexen ein Tonstudio, praktischerweise hat die Band dort auch ihren Übungsraum. Hier hat Am I Five seine Songs eingespielt. Und hier hat Volker Hofschildt unzählige Stunden am Mischpult gesessen, die Tonspuren zusammengefügt, am Sound gebastelt und mit seinen Bandkollegen diskutiert. „Jeder hört sich das ganz genau an. Und jeder überlegt, an welcher Stelle es noch etwas zu verbessern gibt“, erklärt Volker Hofschildt den Entstehungsprozess, der nach seiner Arbeit längst nicht abgeschlossen ist.

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Den Feinschliff hat die CD etwa 12 Flugstunden entfernt in den Insomnio-Studios in Panama-Stadt bekommen. Dort hat bereits Prince Teile seines Albums „3121“ aufgenommen. Volker Hofschildt ist über den großen Teich gejettet, um alte Freunde zu treffen. Und da bot es sich an, bei Pablo Quintero vorbeizuschauen, einem Bekannten aus der Zeit als der Blexer noch in Panama als Studio-Musiker gearbeitet hatte.

Pablo Quintero kitzelte beim sogenannten Mastering in Sachen Sound noch einmal die letzten Reserven aus dem Material. Das Endergebnis ging schließlich über die digitale Datenautobahn zum Presswerk nach Kiel. Einmal über den Atlantik und wieder zurück. Natürlich war die Freude riesengroß, als das Paket mit den eingeschweißten CDs jetzt in Blexen eintraf und die Musiker das Ergebnis monatelanger akribischer Arbeit das erste Mal in den Händen hielten.

Pop, Rock und Funk

Die fünf selbst geschriebenen und komponierten Stücke decken die musikalische Bandbreite dessen ab, wofür die Band seit ihrer Gründung im Jahre 2015 steht: Pop, Rock und Funk. Ohrwurmqualität hat vor allem „Zeig mir mehr“, eine Ballade, bei der es um die kleinen Wunder des Lebens geht und die wunderbare Fähigkeit, sie zu sehen.

Zum Repertoire der Gruppe gehören bei Live-Auftritten nach wie vor Cover-Songs, wobei Am I Five einen großen Bogen um jene zigtausendmal durchgenudelten Gassenhauer macht, die bei vielen Top-40-Bands wie selbstverständlich auf der Playlist stehen. Bei dem Nordenhamer Quintett gibt’s ein Programm, das von Mother’s Finest bis zu den B 52’s reicht: Songs, die eher selten live gespielt werden und gleichwohl partytauglich sind.

Live-Erfahrungen hat die Band in den vergangenen zweieinhalb Jahren reichlich gesammelt. Ihren ersten Gig in der aktuellen Besetzung hatte das Quintett 2016 beim Nordenhamer Stadtfest. Für dieses Jahr hat Am I Five schon neun Gigs in der Tasche, wobei die Musiker das Konzert im renommierten Bremer Club Meisenfrei am 18. September schon als eine Art Ritterschlag empfinden.


Infos unter   www.amifive.de 
Jens Milde Nordenham / Redaktion Nordenham
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