Nordenham Einen wirklich gelungenen Mix quer durch die verschiedensten Musikrichtungen präsentierten die sechs Nachwuchsbands, die jetzt in der Jahnhalle zu hören waren. Egal ob Rock, Pop, Funk, Jazz, Soul, Heavy Metal oder sogar Rock’n Roll – die rund 30 französischen und deutschen Nachwuchsmusiker heizten ihrem Publikum mehr als drei Stunden lang so richtig ein.

Publikum klatscht mit

Da wurde von Anfang an wirklich viel gegroovt, mitgeklatscht und auch mitgesungen. Denn die drei Bands aus der französischen Partnerstadt Saint-Étienne-du-Rouvray – West in Time, Strikeback und Abbadon Black – haben es wirklich drauf. Keine Spur von Nervosität, immer wieder imposante Instrumentensoli, ausdrucksstarke Stimmen, gelungene Eigenkompositionen und richtiggehende Bühnenshows. Dabei ist die jüngste Musikerin aus der Normandie, die Posaunenspielerin Capucine Vincent, gerade einmal elf Jahre alt.

Angeleitet werden sie alle von dem Musikschullehrer Luc Gosselin, der sich bei so viel Können, Motivation und Spaß an der Musik wirklich freuen und auf die Schulter klopfen kann.

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Aber auch die Nordenhamer Nachwuchsformationen Hard Birth, High Heads, und The Giants überzeugen genauso und wissen ihr Publikum mit Songs wie zum Beispiel „Deine Schuld“ (Die Ärzte), „Blue Suede shoes“ (Elvis Presley) oder „Shape of You“ (Ed Sheraan) in den Bann zu ziehen. Und ebenfalls die von Jahnhallenchef Yeti geleitete Trommel-AG des Gymnasiums, Groovin’ Beasts, die immer besser wird, kam bei den mehr als 110 Zuhörern richtig gut an.

„Der Nachwuchs läuft hier einfach problemlos“, stellte Besucher und Musikkenner Michael Stuck sehr zufrieden fest. Als Keyboard- und Akkordeonspieler hat er schon zusammen mit Wolfgang Petri und Jürgen Drews auf der Bühne gestanden und früher in der Nordenhamer Band Kiks mitgespielt.

Am Schluss des deutsch-französischen Freundschaftsabends im Kulturzentrum gab es dann noch ein Highlight der besonderen Art, als fast alle Musiker zusammen auftraten. Spätestens nach dem stimmungsvollen Live-Spektakel mit „Runaway Baby“ von Bruno Mars war klar, dass eine Zugabe einfach nicht fehlen durfte.

Wer diesen eintrittsfreien und abwechslungsreichen Konzertabend verpasst hat, sollte sich jetzt schon einmal den 6. April 2018 vormerken. Dann wird es das nächste deutsch-französische Freundschaftstreffen dieser Art in Nordenham geben.

Ausflüge unternommen

Die 21 Gäste aus der Normandie haben neben ihren musikalischen Aktivitäten – Proben, Workshops und Konzerten – während ihres viereinhalbtägigen Aufenthalts in Nordenham Ausflüge nach Bremerhaven, Butjadingen und Bremen unternommen.

„Es ist natürlich immer ziemlich anstrengend, aber es ist alles optimal gelaufen“, freute sich auch Jahnhallenchef Yeti. „Und es ist einfach klasse, mit wieviel Engagement diese Städtefreundschaft betrieben wird. Da sind schon richtig viele Bekanntschaften und Freundschaften entstanden. Es dürfen gerne noch mehr werden.“

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