Nordenham „Das war heute schon von Anfang an ein ziemliches Gewusel hier an dem Tombola-Stand. Vormittags war es richtiggehend hektisch“, sagte Petra Optatzki, Pressesprecherin des Tierschutzvereins Wesermarsch, beim Adventsbasar des Vereins in der Jahnhalle. Bis zum frühen Nachmittag konnten die freiwilligen Helfer stolze 1250 Lose verkaufen, obwohl der Hauptpreis schon in den Vormittagsstunden gezogen worden war.

Hauptpreis war ein 20-minütiger Rundflug mit einem Motorsegler oder Ultraleichtflugzeug des Aerotec Weser-Luftsportvereins. Es lockten aber auch viele andere lukrative Gewinne wie beispielsweise ein Massage-Gutschein oder zahlreiche hochwertige (weihnachtliche) Dekorationsartikel.

Der Erlös aus der Tombola soll notleidenden Tieren zugute kommen, ebenso die Einnahmen aus dem Kuchen-, Bratwurst- und Flohmarktverkauf, um den sich die 79-jährige Marianne Burow und die 81-jährige Doris Koska im Obergeschoss des Kulturhauses kümmerten.

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An den Verkaufsständen in der Jahnhalle hatten die Besucher die Möglichkeit, nach ersten Weihnachtsgeschenken Ausschau zu halten. Das Angebot umfasste selbst gestrickte Mützen, Strümpfe, Schals, Handschuhe, Marmeladen, Dekoratives und vieles mehr. Hier und da wurde sogar Wolle direkt vor Ort gesponnen.

Höhepunkt der Veranstaltung war für viele aber sicherlich das lebende und an Menschen gewöhnte Lama, das die Mürrwarderin Manuela Seebach mitgebracht hatte.

In ihrem 45-minütigen Vortrag informierte die Eigentümerin der Lama-Ranch Narwana über die aus den Anden stammenden und Wolle spendenden Lasttiere, die gleichermaßen zu therapeutischen Zwecken eingesetzt werden können und sich hier an der Nordsee sehr wohl fühlen.

Auch wenn die Besucherzahl deutlich unter der der Vorjahre blieb, zeigten sich die Veranstalter zufrieden, zumal auch ein neues Vereinsmitglied geworben werden konnte.

Aktuell versorgen die Mitglieder des Tierschutzvereins Wesermarsch 57 Katzen und 140 Freigänger auf Futterplätzen. „Wir sind nicht mehr in der Lage, neue Notfälle aufzunehmen“, erklärte die Vereinsvorsitzende Martha Heppel, die dringend weitere Pflegeplätze für Katzen und Hunde sowie neue Tierschutzberater sucht – vor allem für die Region zwischen Brake und Lemwerder.

Die Vorsitzende des Tierschutzvereins Wesermarsch fügte im Gespräch mit der NWZ mit deutlichen Worten hinzu: „Außerdem benötigen wir endlich ein Tierheim für die gesamte Wesermarsch. Auch wenn der Kreis dies jetzt abgelehnt hat, wir bleiben am Ball.“

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