Entdeckungsreise in Sachen Kunst

Im Jahr 1979 hatten Silke und Klaus Trolldenier das Dachgeschoss ihres Wohnhauses zu einem kleinen Atelier umgebaut. Zu den unterschiedlichen Ausstellungen gesellten sich bald Musiker und Literaten, so dass ein weit gefächertes Kunstangebot entstand.

Die Führung der Galerie obliegt hauptsächlich Silke Trolldenier. Sie schlug stets neue Wege ein und begab sich auf Entdeckungsreise in Sachen Kunst. 1988 konnte die alte Käserei der Ruhwarder Molkerei erworben werden. Das Gebäude wurde umfassend umgebaut und renoviert. Silke und Klaus Trolldenier eröffneten die neuen Räume im Jahr 1989.

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Die Galerie am Wehlhamm besteht seit 30 Jahren. Silke und Klaus Trolldenier haben sie gegründet.

Von Beatrix Schulte

Ruhwarden „Es war eine lange und schöne Zeit“, sagte Galeristin Silke Trolldenier bei der Vernissage „Orte der Sehnsucht“ anlässlich des 30-jährigen Bestehens der Galerie am Wehlhamm. Sie sei eine eigenwillige Galeristin, gab die Ruhwarderin selbst zu, die zusammen mit ihrem Mann Klaus Trolldenier zunächst das „Kleine Atelier am Wehlhamm“ führte.

Zur Ausstellungseröffnung waren nicht nur viele der teilnehmenden 22 Künstler gekommen. Auch Freunde und Kulturschaffende aus der Region ließen es sich am Sonnabend nicht nehmen, dem Ehepaar zum Jubiläum zu gratulieren. Unter den Gästen befanden sich auch der Ehrenbürgermeister der Gemeinde Butjadingen Theys Francksen und sein Bruder Dr. Ummo Francksen, Kunstsammler und jahrelanger Leiter des Oldenburger Kunstvereins.

Neugier und Offenheit

Als Vertreter der Gemeinde überreichte der stellvertretende Bürgermeister Christian Bergmann einen Zinnteller. Er sprach von einer mutigen Entscheidung, die zur Gründung des Ateliers geführt habe. Butjadingen sei stolz auf die Galerie, die sich zu einem Anziehungspunkt für Touristen entwickelt habe. Eine Nachfrage nach Kunst und Kultur sei entstanden. Auch Harm Bruncken, Bürgerverein Ruhwarden, überbrachte Glückwünsche.

Neugier und Offenheit bilden den Motor, der Silke Trolldenier antreibt. Für das engagierte Wirken war der Galerie 2004 der Kunstpreis der Gemeinde Butjadingen „Die goldene Krabbe“ verliehen worden. Sie wolle in Zukunft Bewährtes vertiefen und nicht mehr so viel Neues ausprobieren, gestand die Buch- und Kunsthändlerin.

Die Eröffnung wurde gestaltet durch Beiträge der Schriftsteller Gerd Kiep aus Burhave und Siegfried Marquardt aus Bremen sowie der Schauspielerin Sylva Springer und den beiden Künstlerinnen Bärbel Deharde und Ute Extra aus Tossens.

Frerich Arends führte in die Ausstellung ein. Bei den „Orten der Sehnsucht“ handelt es sich nach seinen Worten meist um Landschaftsmotive in verschiedensten Ausprägungen. Es werde ein Bogen gespannt von Landschaftsimpressionen über ab-strahierte Figuren bis hin zu konkreten Werken, erklärte der Künstler aus Jaderberg. Er lud die Besucher zur Suche nach „dem eigenen Ort der Sehnsucht“ ein.

22 Künstler stellen aus

Mit Bildern an der Ausstellung beteiligen sich 22 Künstler: Wiebke Thode, Ortruin Wiechers, Johannes Sasse, Roland Wolffs, Heinrich Schüler, Hermann Borchers, Wolfgang Epple, Christian Mühlner, Hartmut Berlinicke, Thorsten Schütt, Jochen Kublik, Kaja Henkes, Raymond Müller, Klaus Trolldenier, Karin König, Edith Wulf, Gerhard Hermanns, Nelleke Allersma, Horst Schlösse, Bärbel Deharde, Hellen van der Tuin, Hartmut von der Riesen und Frerich Arends.

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