Schwei /Schweiburg Die jeweils rund 1000 Gemeindeglieder zählenden evangelischen Kirchengemeinden Schwei und Schweiburg freuen sich, relativ kurzfristig einen neuen Pfarrer zu bekommen. Das machten Reinhard Meyer, Vorsitzender des Schweiburger Kirchenrates, und Hans-Gerd Westerholt, Vorsitzender des Schweier Kirchenrates, am Donnerstag gegenüber der Presse anlässlich der Vorstellung von Bernd Eichert deutlich. Der 55-Jährige tritt zum 1. Februar die Nachfolge von Pfarrerin Heike Jakubeit an, die zum 1. September auf eine Pfarrstelle in der südafrikanischen Hauptstadt Pretoria gewechselt ist.

„Wir haben das Gefühl, menschlich gut zueinander zu passen“, sagt Hans-Gerd Westerholt. „Wir sind gleich offen miteinander umgegangen und haben bemerkt, dass es etwas werden kann“, bestätigt Reinhard Meyer und fügt hinzu: „Wir wollen unseren neuen Pfarrer mit offenen Armen aufnehmen.“

Nach einem Vorstellungsgottesdienst am 1. Advent in Schwei hatten alle acht Schweiburger Kirchenälteste und sieben der acht Schweier für Bernd Eichert als neuen Pfarrer gestimmt.

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Auf die bundesweite Ausschreibung der Stelle waren nach Angaben von Kreispfarrer Jens Möllmann fünf Bewerbungen eingegangen – drei aus der Landeskirche und zwei von außerhalb. Der Oberkirchenrat hatte den Gemeinden dann vorgeschlagen, Bernd Eichert zu wählen.

Der neue Pfarrer möchte dazu beitragen, dass möglichst viele Menschen am Gemeindeleben „andocken“. Alle sollen sich hier Zuhause fühlen können. Der neue Pfarrer sieht die Gemeinde als eine Familie Gottes.

Um die besonderen Bedürfnisse in Schwei und Schweiburg feststellen zu können, möchte Bernd Eichert zunächst „viele Gespräche führen, hinhören und daraus Projekte entwickeln.“

Wie die NWZ  bereits berichtete, verläßt Bernd Eichert die Gemeinde Vier Kirchen Ovelgönne. Dort ist er seit 1. Mai 2012 tätig. Zuvor war der gebürtige Thüringer 18 Jahre lang Pfarrer in Weimar und hat dort als Seelsorger auch in einem Jugendgefängnis gearbeitet. Seine erste Pfarrstelle hatte er im Altenburger Land in Thüringen.

Nachdem seine drei heute 21, 24 und 25 Jahre alten Kinder aus dem Haus gegangen waren, wollte er beruflich noch einmal neu durchstarten und bewarb sich erfolgreich um eine Pfarrstelle in der Oldenburgischen Landeskirche. Die Wesermarsch hat ihm auf Anhieb „richtig gut“ gefallen. Auch die Menschen an der Küste mag der Thüringer. „Die Vorurteile, hier lebten Fischköpfe und die Menschen seien stur, stimmt einfach nicht. Im Gegenteil: Man kann sich hier im Norden wohlfühlen.“

Seine Kinder befinden sich in Ausbildung oder im Studium in Weimar und Gera. Mit seiner Ehefrau wird der neue Pfarrer von Schwei und Schweiburg in das Pfarrhaus in Schweiburg einziehen.


NWZ TV    zeigt einen Beitrag unter   www.nwz.tv/wesermarsch 
Horst Lohe Nordenham / Redaktion Nordenham
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