Schwei Bis zum Morgengrauen feierten die rund 500 Gäste bei der ersten Beach-Party an der alten Viehrampe in Schwei. Dort, wo früher das Dorffest stattfand, gab es jetzt eine Motto-Party für Jung und Alt. DJ Party Meier (Nils Meier) hatte eine schwere Aufgabe zu meistern, denn kurz vor Beginn der Veranstaltung fiel der zweite DJ gesundheitsbedingt aus. So legte der mittlerweile in Bonn lebende gebürtige Schweier ab 20 Uhr bis 4 Uhr auf und sorgte für ausgelassene Fetenstimmung.

Für das richtige Strandfeeling sorgten rund 100 Kubikmeter feinster Sand, der vor und neben der Strandbar und den anderen Getränke- und Essständen verteilt war. So mancher Besucher dürfte mit Sand in den Schuhen den Heimweg angetreten haben.

Exotische Drinks

Auch zwei kleine Planschbecken lockten zur Abkühlung und wurden auch ab und zu frequentiert. Bei 13 bis 17 Grad Celsius war es zwar am Abend nicht mehr tropisch warm, aber nach dem schönen Sommertag kam dennoch so etwas wie Urlaubsfeeling auf. An der Strandbar wurden altbekannte und exotische Drinks gemixt. Es wurde Sluschi-Eis in Rot und Grün und mit Apfelgeschmack und Bier aus der Bottoms-Up-Zapfanlage angeboten.

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Für sehr gute Kunden gab es auch eine Hula-Blumenkette oder Sonnenbrillen als Give-Aways. Nur wenige Gäste hatten sich in ein Hawai-Hemd geworfen, einige trugen Strohhüte, andere kurze Hosen.

„Das ist eine klasse Aktion und sie wird von den Schweiern sehr gut angenommen“, freute sich Sabine Minnemann, Vorsitzende des Schweier Bürgervereins über die ungewöhnliche Initiative zweier Privatpersonen. Wenn in Schwei etwas auf die Beine gestellt werde, stehe das Dorf auch meistens dahinter und unterstütze die Aktion.

Über die Resonanz konnten sich die beiden Organisatoren Kim Klinkenberg und Tim Gollenstede also nicht beschweren.

Vier Tage hatten der Schweiburger Tim Gollenstede und der Schweier Kim Klinkenberg mit rund 20 Freunden den großzügigen Partybereich gestaltet und die Stände, die Bühne, die Musikanlage, die Schaum- und die Konfettikanone und die Beleuchtung aufgebaut.

48 Stunden auf Beinen

„Wir sind jetzt fast 48 Stunden auf den Beinen und morgen kommt noch einmal ein hartes Stück Arbeit auf uns zu“ sagte Tim Gollenstede am Abend. Denn nur am Sonntag blieb Zeit, den Platz vor der Viehrampe zu säubern.

Für die Organisatoren und ihre Helfer blieb also keine Zeit zum Ausruhen oder gar Feiern. Dafür werde es als kleines Dankeschön für die Anstrengungen eine Helferparty geben, versprach Tim Gollenstede. Er schloss nicht aus, dass es im kommenden Jahr eine Fortsetzung gibt, dann unter dem Motto „Deutsch-Rock“.

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