RODENKIRCHEN Über viele Besucher freute sich der Verkehrsverein Stadland bei der 29. Kunst- und Hobbyausstellung in der Markt- und Hengsthalle. Gleich zu Beginn strömten die Interessierten in die Hallen und schauten nach geeigneten Dekorationsartikeln oder den ersten Weihnachtsgeschenken.

Wollsachen und Schmuck

Wollsachen, Schmuck in allen Variationen, Holzarbeiten, Quiltkissen, Leuchtkugeln, Engel, Bleibilder, gestaltete Karten und vieles mehr lockten die Besucher an. Sie schauten nicht nur, sondern kauften auch etliche Sachen.

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Der Verkehrsverein Stadland hatte sich dieses Mal eine Neuerung einfallen lassen und verloste stündlich Spenden der vertretenen Stände. Das kam bei den Besuchern sehr gut an, konnten doch einige von ihnen zusätzliche Präsente mit nach Hause nehmen. Von den Standbetreibern spendete zwar nicht jeder etwas, doch es konnten bei den insgesamt neun Verlosungen rund 50 hübsch verpackte Geschenke verteilt werden.

Verkehrsvereinsvorsitzender Ummo Wedelich und Ausstellungsleiter Manfred Hadeler begrüßten zehn neue Standbetreiber, die den Weg zur Kunst & Hobby gefunden hatten. Ummo Wedelich bedankte sich bei allen Helfern und vor allem bei Ute Nordhausen, Wilfried Sagkob, Manfred Hadeler und Karin Hentschel sowie Gastronom Gerfried Hülsmann und seinem Team.

Erstmals stellte Udo Paradies aus Nordenham seine Buddelschiffkollektion vor und zeigte auch gleich, wie man die filigran gearbeiteten Schiffchen geschickt und mit dem geeigneten Werkzeug in die Flaschen setzt. Bis zu drei Liter fassende Flaschen wurden von dem Senior schon bestückt. Seine neueste Kreation ist eine drei Liter Weinbrandflasche mit der neuen weißen und der alten grünen „Alexander von Humboldt“. „Die neue Alex habe ich schon vorher gebaut, anhand von Konstruktionszeichnungen aus dem Internet“, erklärte Udo Paradies. Er sei außerdem zu der gemeinsamen Ausfahrt der beiden Schiffe nach Bremerhaven gefahren. Er war auch bei der Schiffstaufe dabei. „Das gibt es ja nie wieder. Das war einmalig“, erinnerte sich der Buddelschiffbauer.

Alle Boote im Hafen

Für seine Krabbenkutter-Flotte fuhr er eigens nach Fedderwardersiel, als alle Boote im Hafen waren. Dort machte er Fotos von der Rubin, der Odin und der Christine, um sie daheim originalgetreu nachbauen zu können. Nun thronen die kleinen Nachbauten in Wasserflaschen oder Bierflaschen. 50 Stunden benötigt Paradies für ein Schiff und den Ständer für die Flasche. Seit fast 40 Jahren betreibt er sein Hobby. Seine kleinen Buddelschiffe sind bereits in der ganzen Welt bekannt.

Aus seinem großen Fundus brachte der Antiquitätensammler Heinrich Gröne aus Nordenham dieses Mal etliche Kupfer- und Messing-Gegenstände mit. Kessel, Töpfe, Tassen, Kannen und zum Beispiel ein Samowar aus dem Jahre 1880, der noch mit heißen Kohlen bestückt wurde, konnten die Besucher der Ausstellung dort entdecken.

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