Fedderwardersiel In diesem Jahr trotz Corona noch die Marke von 10 000 Besuchern zu knacken, das hatte sich das Nationalparkhaus in Fedderwardersiel vorgenommen. Die seit vergangenen Montag geltendenden neuen Einschränkungen dürften es schwierig machen, das Ziel zu erreichen. Aber ganz aufgeben möchten die Hausleiterinnen Friederike Ehn und Dr. Anika Seyfferth nicht. Sie haben sich daher die Aktion „Tüütje an der Tür“ ausgedacht.

Gewöhnlich schließt das Nationalparkhaus in den Wintermonaten und hätte somit auch ganz gelassen auf die Bestimmungen des neuen Lockdowns reagieren können. Weil Corona aber massiv Besucher gekostet hat, sollte das Haus den Winter über zumindest an zwei Tagen geöffnet bleiben. Außerdem hätten Aktionen wie ein Bücherflohmarkt, die bereits ausgebuchten Pastellmalerei-Workshops mit Ina Korter und Upcycling-Kurse stattfinden sollen.

Maskottchen mit Job

Nun darf das Museum keine Besucher einlassen. Das heißt aber nicht, dass es keine Gäste an der geöffneten Eingangstür begrüßen darf. Und genau das ist der Plan.

Einwilligung und Werberichtlinie

Ja, ich möchte den täglichen NWZonline-Newsletter erhalten. Meine E-Mailadresse wird ausschließlich für den Versand des Newsletters verwendet. Ich kann diese Einwilligung jederzeit widerrufen, indem ich mich vom Newsletter abmelde (Hinweise zur Abmeldung sind in jeder E-Mail enthalten). Nähere Informationen zur Verarbeitung meiner Daten finde ich in der Datenschutzerklärung, die ich zur Kenntnis genommen habe.

Tüütje ist das Maskottchen des Nationalparkhauses – ein aus zehn Bewohnern des Wattenmeeres zusammengesetztes Fabelwesen, das im Mai 2018 mit der Eröffnung der neuen Dauerausstellung das Licht der Welt erblickte. Nun hat Tüütje in jeder November-Woche, in der das Nationalparkhaus geschlossen bleiben muss, immer donnerstags einen wichtigen Job: Das Maskottchen heißt die Besucher an der geöffneten Eingangstür willkommen. Zwar kann auch Tüütje nichts daran ändern, dass zurzeit kein Besucher ins Museum kann und vor einem in der Eingangstür stehenden Tisch Endstation ist. Doch hinter dem Tisch stehen Mitarbeiterinnen des Nationalparkhauses, und darauf liegen Dinge, die dafür sorgen sollen, dass sich Interessierte trotz des Lockdowns mit vielen der Themen beschäftigen können, die sie sonst im Inneren entdecken würden.

Korter-Kunst

Jeweils von 14.30 bis 15.30 bietet „Tüütje an der Tür“ jeden Donnerstag im November Infomaterial zum Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer und zu der Dauerausstellung „Leben im Wechsel der Gezeiten“. Außerdem besteht die Möglichkeit, an der Tür die Pastellbilder zu erwerben, die Ex-Bürgermeisterin Ina Korter dem Museum gestiftet hat und deren Erlös dem Haus nun über die Krise helfen soll.

Ebenfalls bei Tüütje an der Tür zu haben sein werden ausgewählte Produkte aus dem Shop-Sortiment des Nationalparkhauses, die Bücher, Hörbücher und Spiele des Bücherflohmarkts, die gegen eine Spende abgegeben werden, und Bastelanleitungen fürs Upcycling – dabei geht es darum, aus Verbrauchsmaterialien, die sonst weggeschmissen würden, Schmuck oder Deko herzustellen.

Das erste Mal öffnet Tüütje bereits an diesem Donnerstag, 5. November, um 14.30 Uhr die Museumstür. Anika Seyfferth und FÖJlerin Jenni Lambertz freuen sich auf alle, die das Nationalparkhaus mit ihrem Besuch unterstützen. Es gilt die Maskenpflicht, und natürlich müssen auch alle Abstände eingehalten werden.


Mehr Infos unter   www.nationalparkhaus-wattenmeer.de/fedderwardersiel 
Detlef Glückselig Butjadingen / Redaktion Nordenham
Meine Themen: Verpassen Sie keine für Sie wichtige Meldung mehr!

So erstellen Sie sich Ihre persönliche Nachrichtenseite:

  1. Registrieren Sie sich auf NWZonline bzw. melden Sie sich an, wenn Sie schon einen Zugang haben.
  2. Unter jedem Artikel finden Sie ausgewählte Themen, denen Sie folgen können.
  3. Per Klick aktivieren Sie ein Thema, die Auswahl färbt sich blau. Sie können es jederzeit auch wieder per Klick deaktivieren.
  4. Nun finden Sie auf Ihrer persönlichen Übersichtsseite alle passenden Artikel zu Ihrer Auswahl.

Ihre Meinung über 

Hinweis: Unsere Kommentarfunktion nutzt das Plug-In „DISQUS“ vom Betreiber DISQUS Inc., 717 Market St., San Francisco, CA 94103, USA, die für die Verarbeitung der Kommentare verantwortlich sind. Wir greifen nur bei Nutzerbeschwerden über Verstöße der Netiquette in den Dialog ein, können aber keine personenbezogenen Informationen des Nutzers einsehen oder verarbeiten.