Friedrich-August-Hütte Erfahrung macht klug. Das hat sich am Sonnabend bei Rock in the Factory gezeigt: Dieses Mal war das Mischpult in der Mitte der Partyhalle großräumig abgesperrt und damit vor der Zerstörung durch darüber gegossenes Bier geschützt. Nicht nur das wussten die knapp 400 Gäste zu schätzen.

Im vergangenen Jahr war das Konzert der Band Black Jack aus Jever schon nach drei Titeln zu Ende gewesen, weil nach einem Kurzschluss, verursacht durch eine Bierdusche, nichts mehr ging. Die drei Songs hatten allerdings so starken Eindruck hinterlassen, dass die Veranstalter die Partyband für dieses Jahr gleich wieder unter Vertrag nahmen.

Konzert im Autohaus

Die Veranstalter, das sind die Clubs Round Table, Old Table und Ladies‘ Circle, die seit Jahren das Benefiz-Konzert Rock in the Factory organisieren. Auch diesmal fand es nicht in einer Fabrik statt, sondern in der Verkaufshalle des Autohauses Gebrüder Müller. Die Mitglieder der drei eng verbundenen Vereinigungen übernahmen die Betreuung der Gäste.

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Vor dem Autohaus konnten sich die Gäste am Bratwurststand stärken. Anschließend trugen sie mit ihren 12 Euro Eintritt dazu bei, dass wohl bald der Bau des Fitness-Parcours‘ am Nordenhamer Strand beginnen kann.

Dazu trugen sie auch bei, indem sie Getränke konsumierten, hier mit Sekt oder primär Frauen ansprechenden Drinks, dort mit Bier und ähnlichem. Dank der Zapfanlage, bei der das Bier von unten ins Glas gedrückt und dort von einer Metallplatte auf einem Magnetring vor dem Auslaufen bewahrt wird, klappte die Versorgung reibungslos.

Nicht ganz so reibungslos lief der Auftritt der Nordenhamer Vorband Hard Birth, bei der sowohl die Lead-Sängerin als auch der Schlagzeuger ersetzt werden mussten. Lisa-Marie Dindas (Gesang), Aliya Candogan (Bass), Justin Ehré (Schlagzeug), Jan Spohler (Gitarre), Ben Göckemeyer (Gitarre) und Ben Minßen (Keyboard) gaben sich keine Blöße und heizten, angesichts ihrer Jugend selbst für die Alt-Rocker der Formation von Black Jack beeindruckend, den ersten Gästen ab 20.30 Uhr ordentlich ein.

Gegen 22 Uhr füllte sich die Halle, und die Musiker aus dem Jeverland erreichten, dass immer mehr Tänzerinnen und Tänzer die Fläche vor der Bühne bevölkerten.

Mit zwei gleichwertigen, in ihrer Stimmcharakteristik jedoch verschiedenen Lead-Sängern, Ingmar Viertel und Hansi Blank, und zwei Backgroundsängern, Dirk Müller und Jogi Sweers, konnten sie Titel der unterschiedlichsten Bands gesanglich souverän bewältigen.

Dirk Müller trieb die Band mit seinen Drums durch ein fetziges, abwechslungsreiches Programm, bei dem jeder auf seine Kosten kam. Ingmar Viertel unterstützte ihn an der Rhythmusgitarre, und Jogi Sweers groovte auf dem Bass, während Hansi Blank meisten an den Keyboards agierte.

Von Kiss bis Queen

Durch ihre spürbare Spiellaune und die flotte, humorvolle Moderation, bei der sich Viertel und Blank abwechselten, sorgte die erfahrene Partyband von Anfang an für Hochstimmung.

Mit herausragenden Coverversionen von Hits so unterschiedlicher Musiker und Bands wie Simple Minds, U2, Midnight Oil, Status Quo, BAP, Foreigner, Melissa Etheridge, Fury in the Slaughterhouse, Kiss, Queen, Sweet, Rolling Stones, Billy Idol und vielen anderen heizten sie in mehreren Sets den Partygästen bis halb zwei ein.

Wer da noch nicht genug hatte, konnte eine weitere halbe Stunde zu Disco-Konserven tanzen und selbst danach blieben einige bis drei Uhr, als die Halle geschlossen wurde und die Veranstalter sich kurz erholen konnten, denn um 10 Uhr am Sonntag begann die Rückverwandlung der Partyhalle in ein Autohaus.

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