Seefeld Nach neun Jahren engagierter Vorstandsarbeit hat der Verein „De Seefelder Möhl“ am Montagabend die Kassenwartin Elke Gerdes mit einem Präsentkorb als Dankeschön aus ihrem Amt verabschiedet. Die Augustgrodenerin hatte schon im vergangenen Jahr für ihre langjährige ehrenamtliche Arbeit einen Mühlenorden erhalten.

Jörg Sieländer gewählt

Zum Glück konnte die stellvertretende Vorsitzende Cornelia Iber-Rebentisch zügig einen Nachfolger finden, so dass die Wahlen bei der Jahreshauptversammlung im Mühlencafé recht schnell abliefen. Zum neuen Kassenführer wählten die Mitglieder Jörg Sieländer aus Varel. Er wird die Kasse am 1. Januar 2016 von Elke Gerdes übernehmen.

Die Vorsitzende Bärbel Logemann und ihre Stellvertreterin wurden für weitere zwei Jahre bestätigt.

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Cornelia Iber-Rebentisch verlieh anschließend Anke Coldewey den vor zwei Jahren eingeführten Mühlenorden als Anerkennung ihres Engagements beim Mühlencafé, das sie leitet. Außerdem hatte Anke Coldewey den Landfrauenmarkt und das Mühlenwochenende ins Leben gerufen. Einen Blumenstrauß gab es für die Mitarbeiterin Anke Eymers und die Weberin Adelheid Kräling-Sieländer.

Einen großen Applaus bekam auch Cornelia Iber-Rebentisch selbst. „Mit unglaublichem Engagement, Zeitaufwand und Professionalität leitstet sie hier Arbeit wie bei einer Vollzeitstelle“, lobte die Geschäftsführerin Julia Vogel.

Zudem beschloss die Jahreshauptversammlung eine deutliche Anhebung der Mitgliedsbeiträge von derzeit 11 auf 20 Euro im Jahr. Wie Cornelia Iber-Rebentisch auf Anfrage der NWZ  erläuterte, sind die Beiträge seit Gründung des Vereins 1987 unverändert – also seit 28 Jahren. Damals war der Beitrag auf 20 DM im Jahr festgelegt worden, bei der Einführung des Euros wurde er auf 11 Euro umgestellt.

Soziale Komponente

Viele Mitglieder zahlen aber deutlich mehr für die Mühle. So summieren sich die Beiträge der 250 Mitglieder schon vor der Erhöhung auf den Betrag, den sie rein rechnerisch erst nach der Erhöhung erreichen müssten: gut 5000 Euro im Jahr. Mit der Erhöhung will der Mühlenverein der öffentlichen Hand zeigen, dass er auch selbst mehr für die Finanzierung der Mühle tun will. Die niedrige Höhe von 20 Euro im Jahr soll auch Interessierten mit geringem Einkommen die Mitgliedschaft ermöglichen.

Mit einer großen Postkartenaktion weist der Mühlenverein auch auf die Wichtigkeit der beiden hauptamtlichen Stellen hin, deren finanzielle Förderung vom Land Niedersachsen Mitte nächsten Jahres ausläuft. Es gibt zwei Karten-Motive: ein rotes mit der Aufschrift „Noch 365 Tage“ und ein schwarzes mit der Warnung „Vom Aussterben bedroht“ (die NWZ  berichtete).

Von den bisher 3000 gedruckten Karten sind inzwischen 1400 unterschrieben zurückgekommen, davon 760 aus der Wesermarsch – gut die Hälfte.

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