Die musikalischen Leistungen der Orchestermitglieder werden immer besser. Ein professionelles Ensemble könnte es kaum besser.

Von Evelyn Eischeid

Elsfleth – Musik ist keine Frage des Alters und Musik vereint Generationen. Das wurde am Sonntag in der Elsflether Stadthalle vom Braker Bahnsozialwerk-Orchester (BSW-Orchester) eindrucksvoll unter Beweis gestellt: Die musikalischen Leistungen der Orchestermitglieder, egal ob jung oder älter, werden immer besser und das Ensemble braucht den Vergleich mit professionellen Orchestern nicht zu scheuen. Beim traditionellen Kaffee- und Kuchenkonzert zum 1. Advent brachte das Orchester unter der Leitung von Thomas Schröder, frisch gebackener neuer Leiter der Musikschule Wesermarsch, Glanz in die Halle.

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Kaffee- und Kuchenkonzert – das heißt, dass in all den langen Jahren des Traditionskonzerts im Publikum dezent die Kaffeetassen und Kaffeelöffel klirrten, in diesem Jahr wollte sich auch das Ensemble daran beteiligen und hatte dafür ein passendes Stück gefunden: „Rasch die Tasse leer trinken“, hieß es für die Tassensolisten Jan und Thomas Stadie, dann klapperte das Duo mit seinen Löffelpercussions zur „Coffee-Serenade“ von Ted Huggins präzise im Takt und zur Freude des amüsierten Publikums. Die anregende Wirkung des Kaffees motivierte sowohl die Zuhörer als auch die Musizierenden. Zwischen Stücken des Filmkomponisten John Williams, unter anderen eine „Indiana-Jones-Selection“, Titelmelodien internationaler Krimiserien, Songs von Stevie Wonder und Schlagern von Udo Jürgens, brachte Moderator Dirk Brüers mit kleinen Bonmots und originellen Überleitungen frischen Wind auf die Bühne und gute Stimmung ins Publikum.

Daran knüpfte nach der Pause die Schülergruppe unter der Leitung von Simone Hanke eindrucksvoll an – mit diesem Nachwuchs muss sich das BSW-Orchester um die Zukunft keine Sorgen machen. Mit seiner ebenfalls traditionellen musikalischen Weltreise entführte das Orchester seine Zuhörer nach Mexico und in die USA, bevor man „zum Städtele hinaus“ musizierte, wurde festgestellt: „So klingt’s in Böhmen“. Und so klang es in heimatlichen Gefilden: mit weihnachtlichen Stücken beendete das Ensemble seine „Coffee-Serenade“ zum 1. Advent. Viel Applaus für die glänzend aufgelegte Truppe.

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