Berne /Juliusplate Der Jazzfrühschoppen mit den „Waterend Jazzmen“ auf dem Campingplatz Juliusplate am Pfingstsonntag hat schon seit langem Tradition. Besonders viel Spaß macht dieses Open-Air-Konzert, wenn das Wetter dabei so perfekt mitspielt, wie in diesem Jahr.

„Unser Draht zu Petrus ist dieses Mal besonders gut gewesen“, scherzten die Musiker, die mit Schlagzeuger Markus Rehbock, Bassist Manfred Kröhnert und Trompeter Jürgen Mehrings ausnahmsweise drei andere Gesichter in ihren Reihen hatten. Auch wenn vor jedem Konzert einige der über 150 Standartstücke in die nähere Auswahl kämen – was letztendlich gespielt werde, richte sich ganz nach der Stimmung. Jedes Stück sei ein Unikat, das immer anders klinge, erklärte Bandmitglied Jürgen Mehrings.

Die Auswahl, die die „Waterend Jazzmen“ für ihr Pfingstkonzert trafen, kam beim zahlreich erschienenen Publikum bestens an. „Eigentlich bin ich gar kein so großer Jazzfan. Aber die rauchige Stimme von Karl Oltmer finde ich einfach toll“, gestand Heide Ahrens. Für sie und ihren Mann ist der Jazzfrühschoppen mit seiner Atmosphäre jedes Jahr ein Muss. Genau wie für Günther Sielmann, der den Pfingstsonntag für eine Radtour nutzte. „Der Jazzfrühschoppen ist einfach Kult. Nach so vielen Jahren altert man gemeinsam mit den Musikern“, lachte er.

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Wo kann man sonst in Bernes „ freier Wildbahn“ so viele bekannte Gesichter antreffen, schwärmte auch Burkhard Pohl, der das „Dorfleben“ in vollen Zügen genoss. Um eines der frisch gezapften Biere genießen zu können, hatte er sich gemeinsam mit seiner Familie auf die Fahrradsättel geschwungen.

Für Familie Rosenke waren es nur wenige Schritte bis zur Konzertwiese. Die vier Osnabrücker sind seit sieben Jahren Dauercamper und machten es sich in den eigenen Campingsesseln und mit einem leckeren Eis auf dem Rasen bequem.

Ebenfalls zu den Dauercampern zählt seit 20 Jahren Familie Gefken. Sie hätten zwar in Hude ein Haus mit Garten, doch hier an der Weser könne man sich viel besser erholen.

Ganz aus Freyburg in Sachsen-Anhalt kommt Erhard Pawilicki, der an diesem Tag kräftig in die Hände spuckte, um Platzbetreiber Olaf Brammer und sein Team zu unterstützen. Vor 23 Jahren habe er im gegenüberliegenden Kraftwerk gearbeitet und sich als Unterkunft einen Dauercampingplatz gemietet. Den habe er auch nach seiner Pensionierung behalten, verriet er. Viel Spaß mache ihm der Trubel, der einmal im Jahr in der Idylle an der Weser herrsche.

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