NORDENHAM Noch einmal richtig hoch her ging es am Wochenende in der Jahnhalle: Die beliebte Nordenhamer Partyband Prime Time gab gleich zwei Gastspiele im Kulturzentrum. Ursprünglich war das Jahresabschlusskonzert unter dem Motto Weihnachtsrock nur für den Sonnabend geplant gewesen. Auf Grund der großen Nachfrage hatte die Band beschlossen, noch einen zweiten Termin für Freitag anzusetzen.

Im Mittelpunkt der Show standen Klassiker des typisch-amerikanischen Weihnachtssoundtracks wie „Driving home for Christmas“ (Chris Rea), „All i want from Christmas“ (Mariah Carey) oder das natürlich unvermeidliche „Last Christmas“ (Wham). Daneben ließen Songs wie „Valery“ (Amy Winehouse) und „I kissed a girl“ (Kate Perry) einen musikalischen Rückblick auf das fast vergangene Jahr zu. Für eine Hand voll kerniger Rocksongs á la AC/DC war zwischendurch aber auch noch Zeit. Um das nötige Weihnachtsambiente in die Jahnhalle zu bringen, hatten die Festtagsrocker derweil weder Kosten noch Mühen gescheut. Eine fulminante Licht- und Tonanlage, mannshohe Tannenbäume und andere Requisiten sorgten für ein großartiges Bühnenbild.

Bandleader Fete Eilers (Gitarre) führte als engagierter Nikolaus durch das Programm. Er hatte sich eigens für dieses hohe Amt den Bart mit Schuhcreme weiß gefärbt: „Was anderes hielt eben nicht.“ Als Elfen assistierten ihm gewissermaßen Tommy Marechal (Gesang), Michael Ehre (Schlagzeug), Dave Kramer (Bass), Raphael Funk (Percussion), Sven Kretschmer (Keyboards) und Diana Schmidt (Gesang). Für besonders wagemutige Besucher standen sogar Geschenke bereit. Allerdings musste der Beschenkte im Vorfeld ein rustikales deutsches Weihnachtslied mit der Band anstimmen, wobei ihn das restliche Zuschauerfeld aber meist aus voller Kehle unterstütze.

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Den Höhepunkt der beiden Abende bildete jeweils der letzte offizielle Titel „Let it snow“. Hier nahm Prime Time den vor allem durch Frank Sinatra bekannt gewordenen Swingstandard beim Wort und entfachte einen wahren Kunstschneesturm im Kulturzentrum.

Die Stimmung war an beiden Abenden prächtig. Auch die Besucherzahl kann sich sehen lassen: Insgesamt strömten über 700 Besucher in den kleinen Kulturtempel. Wer nun anspruchsvolle Konzertabende mit musikalischem Hochgenuss erwartet hatte, wurde wahrscheinlich enttäuscht. Allen anderen bereiteten die Recken von Prime Time dafür mit viel Hingabe die wohl größte und längste Nordenhamer Weihnachtsfeier seit langem.

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